Zuckerseuche, Hooligans & laute Mofas – junge Politik

Es stimmt nicht, dass sich junge Menschen nicht für Politik interessieren – für all das, was für uns als gemeinsam funktionierende Gesellschaft geregelt wird. Jungen liegt dabei der übermässige Zuckerkonsum und wie man ihn eindämmen könnte, näher als die Altersvorsorge. Ihre Plattform: das Internet

Nationalratssaal im Bundeshaus, von rechts laufen junge Frauen und Männer in den Ratssaal
Bildlegende: Erste Schritte in der Politik: Nicht nur in der Jugendsession gibt es viele interessierte Jugendliche. Keystone

Das Anliegen von «Verändere die Schweiz!» geht jedoch noch viel weiter: Die junge Plattform will politische Anliegen der 16-25-Jährigen konkret in die Bundeshaus-Politik einbringen. Und das Angebot zieht: über 740 Vorschläge liegen bereit zur Auswahl.

Im Treffpunkt erklärt Projektleiter Maurus Blumenthal, wie er und sein Team zum Slogan «Politik: so leicht wie Pizza-bestellen» fanden. Und welche der eingebrachten Ideen besonders auffallen.

Diese Ideen stossen übrigens auf viel Interesse: Rund ein Dutzend junger National- und StänderätInnen wollen sich persönlich darum kümmern, dass das Schweizer Parlament darüber diskutiert, ob für die Schäden von Hooligans die Clubs geradestehen sollen, die sie vertreten. Oder das zuckerhaltige Lebensmittel besser als bisher gekennzeichnet werden. Oder ob Mofas so laut sein dürfen, wie ihre FahrerInnen es wollen. Alles Anliegen, die darauf warten, ins Bundeshaus gebracht zu werden

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Fredy Gasser