12.08.20206875 Ansichten

Auf den Spuren des Goldes von Gondo

Sabine Dahinden macht sich diesen Sommer auf Spurensuche nach dem Gold von Gondo. Die Moderatorin trifft einen Naturgoldschmied, der ihr ein Schmuckstück aus reinem Schweizer Gold herstellt. Dafür will sie dem Goldschmied möglichst viel selbst gefundenes Gold zurückbringen.

Ob ihr das gelingt, und ob sie dabei in den berüchtigten Goldrausch verfällt, zeigt der 90-minütige Dokumentarfilm «Dahinden im Goldrausch». Sicher aber ist: Diesen Goldschmuck, den Sabine Dahinden während ihrer Reise zum Gold von Gondo trägt, kann man gewinnen. Er wird unter den Zuschauenden verlost. Für den Film besucht Sabine Dahinden eine der grossen Schweizer Goldraffinerien, wirkt an der Produktion von Roger-Federer-Goldmünzen in der Schweizerischen Münzprägeanstalt (heute Swissmint) mit und macht sich dann auf den Weg nach Gondo. Dort hat der Goldabbau eine lange Geschichte. In Gondo haben die Römer und später die Stockalper sowie verschiedene Glücksritter und schliesslich eine französische Aktiengesellschaft ihre Spuren hinterlassen. Letztere holte Ende des 19. Jahrhunderts in grossem industriellen Stil Gold aus dem Berg – zeitweise schufteten 500 Arbeiter für das Gold von Gondo, aus dem 73 offizielle Schweizer Goldmünzen geprägt wurden. Sabine Dahinden taucht in diese Geschichte ein, sucht für ihr Schmuckstück nach Gold und geht auch weiteren Fragen nach: Wie geht es Gondo 20 Jahre nach der grossen Unwetterkatastrophe? Wie wird heute nach touristischen Goldadern gesucht? Und weshalb tummeln sich ausgerechnet in Gondo moderne Goldschürfer einer Blockchain-Firma, die eine eigene Kryptowährung entwickelt?

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