28.08.202016873 Ansichten

Ferien wie früher

Die neue «DOK»-Serie «Ferien wie früher» reist mit fünf Schweizer Persönlichkeiten zurück an den Ort der ersten Ferien. Alle Protagonisten nehmen ihre Kinder oder ein Enkelkind mit auf diese Nostalgietour. Zwei Generation unterwegs zwischen damals und heute.

Sie sind unvergesslich, jene ersten Ferien, die man als Kind oder junger Erwachsener erleben durfte. Sei es in Rimini, auf einem Road-Trip in den USA, in Kapstadt, in London oder im Diemtigtal – eines ist allen gemeinsam: Die Erfahrungen waren prägend, die Erinnerungen haben die Zeit überdauert – auch wenn am einen oder anderen Ort auch ein kleines bisschen Wehmut mitgereist ist. André Lüthi, VR-Präsident Globetrotter, geht mit seinem Sohn Levin zum Grand Canyon. Und zwar wie damals per Autostopp ab der Autobahnauffahrt Wankdorf in Bern. Karina Berger, Unternehmerin und ehemalige Miss Schweiz, besucht mit ihrer Tochter Shenay Kapstadt. Jenen Ort, an dem sie einst für kurze Zeit einen grossen Traum leben konnte. Benedikt Weibel, ehemaliger SBB-Generaldirektor, wandert mit seinem Enkel Xeno ins Diemtigtal. Das Gute kann auch ganz nah sein. Chris von Rohr, Autor und Musiker, zieht es mit Tochter Jewel nach London, in die Stadt, die dem jungen Chris das Selbstvertrauen fürs Leben gab. Und Jeannine Pilloud, CEO von Ascom, reist mit ihren beiden Kindern Chloé und Etienne nach Rimini, an einen der einst beliebtesten Ferienorte für Schweizerinnen und Schweizer überhaupt. Alle verbindet, dass diese Ferien damals nicht nur Ferien waren, sondern sie für das Leben geprägt haben. Eine Erinnerung, an der sie nun eine jüngere Generation teilhaben lassen. In der ersten Folge kämpfen sich die Lüthis mit Autostopp nach London. Möglichst günstig reisen war früher das Ziel und es funktioniert auch heute noch, obwohl der Zeitgeist ein anderer ist. Chris von Rohr hat es lieber gemütlich und fliegt in die Musikmetropole. Als Teenager wurde er nach London zu seinem Onkel geschickt, damit die Eltern eine Pause vom Energiebündel hatten. Karina Berger fühlt sich in Kapstadt schon nach ein paar Minuten wieder Zuhause. Dank des Titels Miss Schweiz durfte sie nach Südafrika und hat sich in Land und Leute verliebt. Benedikt Weibel ist der Schweiz treu geblieben. Mit seinem Enkel Xeno wandert er über vier Stunden durchs Diemtigtal, bevor sie das Hüttenleben geniessen können. Dabei kommt ans Tageslicht, dass auch der junge Benedikt Weibel durchaus ein lebhafter Bursche war. Und Jeannine Pilloud geniesst die Zugreise nach Rimini und schwelgt in schönen Erinnerungen an vergangene Ferienzeiten.

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