12.11.202015939 Ansichten

Schweizer machen

Ein Pass, aber 2000 verschiedene Wege, ihn zu bekommen. Wir begleiten Einbürgerungswillige aus allen vier Landesteilen auf ihrem steinigen Weg zur Schweizer Staatsbürgerschaft. Die «DOK»-Serie gewährt einen einmaligen Blick hinter die Kulissen des Schweizer Einbürgerungsverfahrens.

Dawit aus Eritrea hofft im Tessin auf einen festen Arbeitsvertrag. Er weiss, dass seine finanzielle Lage ein Schlüsselkriterium für den Einbürgerungsprozess ist. Auch im bündnerischen Pontresina wird erfolgreiche Integration vor allem an der Erwerbsfähigkeit der Bewerberinnen und Bewerber gemessen. Kein Problem für den Italiener Paolo, ihm ist seine Arbeit als Küchenchef heilig. Sozusagen im «Wartesaal der Einbürgerung» stehen in Lausanne 1600 Kandidaten. Sie alle reichten ihre Anträge vor Ende 2017 ein, bevor das Bundesgesetz über die Staatsangehörigkeit verschärft wurde. Sehr spät in der Bearbeitung dieser Akten tut die Stadtverwaltung ihr Bestes, um diese Verfahren abzuschliessen. Heute stellt sich das Ehepaar Sivanesan aus Sri Lanka den allumfassenden Fragen der Lausanner Einbürgerungskommission. In der Gemeinde Freienbach SZ muss Andreas den schriftlichen Einbürgerungstest bestehen, um seine Bewerbung weiterführen zu können. Dafür muss er zwei Drittel aller Fragen richtig beantworten.

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