Maria, eine mexikanische Migrantin, und ihr Mann Giorgio sind einander eng verbunden. Sie sehnen sich nach eigenen Kindern, doch Giorgio ist steril. Als Maria dennoch schwanger wird, verschweigt sie ihm dies aus Angst, er könnte Untreue vermuten. Ihr Schweigen stellt die Beziehung auf die Probe.
Der kleine Diego überzieht seine Fernsehzeit und kriegt dabei viereckige Augen. Unbewusst löst er damit eine Reihe rätselhafter Phänomene aus. Als die beiden Polizeileute Kim und Mike wegen einer Lärmklage eintreffen, geraten sie in einen Strudel fiktiver Welten und müssen sich darin zurechtfinden.
Bandwurm Alexis verhilft dank seiner Arbeit der dicken Diva zur «Prima Assoluta» – eine Erfolgsgeschichte, die im grössten Opernskandal aller Zeiten endet: Die Stimme der Diva versagt und das Dreamteam muss untertauchen. Das Leben von Alexis und der Diva wird zur Achterbahnfahrt.
Der animierte Kurzfilm spannt einen Bogen von der Höhlenmalerei bis zu den sozialen Medien und Echokammern unserer Zeit. Dabei führt er auf anschauliche Weise vor Augen, wie sehr unsere Kultur von Erzählungen geprägt ist. Diese bewahren Wissen, können aber auch für Propaganda missbraucht werden.
Schon lange kann Dieter, der kranke Bildhauer, nicht mehr richtig arbeiten, einfache Dinge misslingen ihm. Während er versucht, seine flüchtigen Erinnerungen zurückzuerobern, führen sie ihn aus seiner Werkstatt in eine andere, fantastische Welt und in geheimnisvolle Landschaften.
In einem geregelten System leben verschiedene Figuren in ihren Boxen. Tag für Tag gehen sie ihrer Arbeit nach, bis das System durch ein Ungleichgewicht ins Wanken kommt und kollabiert. Durch den Zusammenbruch finden die Figuren zueinander und entdecken gemeinsam das Leben ausserhalb der Boxen.
Grosses Vorbild eines kleinen Spatzen ist ein Strauss. Durch hartes Training der Beinmuskeln, Besuche im Nacken-Stretch-Studio und Make-up-Anleitungen kommt er seinem Ziel sehr nahe. Doch als der Spatz seinem Idol persönlich begegnet, wird ihm bewusst: Spatzen sind keine Strausse.
Der neunjährige Timo sitzt schon gefühlte Ewigkeiten im Auto auf der Fahrt Richtung Ferien. Während die Eltern vorne über alles und nichts streiten, versucht Timo, sich abzulenken. Er spielt mit seinen Actionfiguren, einem Dinosaurier und einer Superheldin, die sich einen epischen Showdown liefern.
Gina verbringt das Wochenende in der Berghütte ihrer Familie, um sich auf ihre Musik zu konzentrieren. Doch fremde Gestalten dringen ein und stören mit ihrem taktlosen Verhalten die Ruhe. Die Spannung eskaliert und führt zu einer emotionalen Explosion und einem spontanen Blumenkonzert.
Robin sitzt an der Rezeption eines Hostels. Zur eintönigen Melodie der Lobbymusik spielt sie Online-Schach. Doch die Ruhe währt nicht lange. Verschiedene Gäste mit skurrilen Wünschen stiften in der Lobby Chaos. Kurz bevor Robin sich von der Stimmung mitreissen lässt, erscheint ein rettendes Pferd.
Währenddem Lucys Kopf im Komposteimer feststeckt, erlebt sie mit einem ausserkörperlichen Erlebnis hautnah die sich ständig verändernde Welt des Komposts.
Passagiere sitzen in einer Busstation in London und warten auf die Weiterfahrt. Die Tauben nerven sie dabei nur. Doch dann geschieht Magisches, was die Leute aus ihrer Bubble reisst. Ein ungewöhnlicher Blick auf eine flüchtige Gemeinschaft vom schweizerisch-französischen Regisseur Antonin Niclass.
Ethel entdeckt im Keller eine Kiste mit Kleidern ihrer verstorbenen Mutter und begibt sich auf die Suche nach Erinnerungen. Indem sie die Schlittschuhe ihrer Mutter ausprobiert, versucht sie die Leidenschaft von ihr zu verstehen. Eine Geschichte über das Loslassen und Erwachsenwerden.
Sie sind die nächsten CEOs der Welt: Studierende des Masterstudiengangs «Strategy and International Management» an der Universität St. Gallen (HSG). Wer hier erfolgreich ist, gehört praktisch schon zur künftigen Wirtschaftselite – wie Feifei, Sara, Frederic und David.
Der stillgelegte Badische Rangierbahnhof in Basel ist ein einzigartiger Lebensraum. Bei seinem Bau war er ein industrieller Fremdkörper auf der grünen Wiese. Während die Kulturlandschaft rund um ihn herum dem Wachstum der Stadt zum Opfer fiel, wurde der alte Bahnhof von der Natur zurückerobert.
Noch in den 60er-Jahren war Laufen eine exklusive, meist Männern vorbehaltene Sportart. Rennen war ungesund und wer joggte, ein Freak. Den Frauen wurde der Zugang zu Laufwettbewerben über 800 m verwehrt. Eine Hommage an die Freiheit des Laufens und an all jene, die dies erst möglich gemacht haben.