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Abstimmung Kanton Schaffhausen Muss der Kanton bald zusätzliche Millionen für den ÖV zahlen?

Zankapfel sind die Stadt Schaffhausen und Neuhausen. Hier gerät die Neuverteilung der ÖV-Kosten zum Meinungsstreit.

Der Kanton Schaffhausen stellt die Weichen für den öffentlichen Verkehr neu. Die Stimmbevölkerung entscheidet, wie die ungedeckten ÖV-Kosten in Zukunft aufgeteilt werden. Hintergrund ist, dass die Ticketeinnahmen nicht ausreichen, um das Bus- und Zugnetz zu finanzieren.

Am meisten zu reden gibt dabei der Busverkehr in Schaffhausen und Neuhausen. Dort übernimmt der Kanton heute 18 Prozent oder 2.5 Millionen Franken der Kosten im Jahr. Neu soll der Kantonsanteil bei 22.5 Prozent liegen, maximal aber bei einer Obergrenze von 4.5 Millionen.

Regen bei Strassenbahnhaltestelle mit wartendem Fahrgast.
Legende: Die Stimmbevölkerung entscheidet, ob der Kanton mehr an den Busverkehr in der Stadt Schaffhausen zahlen soll. SRF/Roger Steinemann

Für die Befürworter der Vorlage könne sich der Kanton eine Erhöhung der Beiträge leisten. Ein gut ausgebautes Busnetz im Zentrum käme auch der Bevölkerung in den Landgemeinden zugute. Die Gegnerinnen befürchten jedoch, dass unkontrolliert neue Buslinien entstehen. Zudem sei eine höhere Kantonsbeteiligung unnötig, Schaffhausen und Neuhausen gehe es finanziell gut.

Kantonsregierung und Parlament empfehlen, der Gesetzesänderung zuzustimmen. Die Nein-Parole gefasst haben nur SVP und EDU.

Abstimmungsdossier

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Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 8.3.2026, 12:10 Uhr ; 

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