Einführung Vorkaufsrecht der Stadt Luzern
Stadt Luzern: Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Initiative «Wohnraum für die Menschen statt Profite für Spekulant*innen»
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JA
21'902 Stimmen
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NEIN
10'557 Stimmen
Umsetzung einer aktiven Bodenpolitik
Stadt Luzern: Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Initiative «Wohnrauminitiative: Aktive Bodenpolitik zur Förderung von zahlbarem Wohnraum»
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JA
22'309 Stimmen
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NEIN
9'889 Stimmen
- Über 67 Prozent der Stimmenden haben sich für die Einführung eines Vorkaufsrechts durch die Stadt ausgesprochen.
- Die Zustimmung für Kredite für gemeinnützigen Wohnungsbau liegt bei rund 69 Prozent.
- Die Stimmbeteiligung war mit rund 64 Prozent verhältnismässig hoch.
Das Stadtluzerner Stimmvolk hat entschieden, dass es ein Vorkaufsrecht auf Liegenschaften einführen will. Damit muss die Stadt in Zukunft über Verkäufe von grösseren Mehrfamilienhäusern oder Überbauungen informiert werden.
Das Vorkaufsrecht soll per 2027 in Kraft treten.
Die Kantone Genf und Waadt kennen bereits ein Vorkaufsrecht. Laut Abstimmungsbotschaft setzen sie das Instrument «zurückhaltend» ein.
1100 preisgünstige Wohnungen bis 2048
Die zweite Vorlage betrifft ebenfalls die Wohnraumpolitik: Mit dem Ja will die Stadtregierung bis zum Jahr 2048 zusätzliche 1100 preisgünstige Wohnungen schaffen.
Geplant sind drei Massnahmen:
- Eine neue Stiftung soll 500 preisgünstige Wohnungen bauen und vermieten.
- Mit dem Kauf von Liegenschaften will die Stadt selber 300 preisgünstige Wohnungen bereitstellen.
- Gemeinnützige Wohnbauträger sollen von der Stadt Darlehen erhalten, um weitere 300 Wohnungen zu erstellen.
SP, Grüne und GLP haben die Vorlagen befürwortet. FDP, SVP und Mitte lehnten sie ab.