Die Zahl der Asylgesuche ist in der Schweiz im Jahr 2025 zurückgegangen, um rund 7 Prozent gegenüber dem Jahr 2024.
Gemäss provisorischen Zahlen registrierten die Behörden im vergangenen Jahr 25’781 Asylgesuche.
Davon waren 4820 Fälle Sekundärgesuche. Diese betreffen Geburten, Familiennachzüge und Mehrfachgesuche.
Der Trend zu weniger Asylgesuchen halte auch im laufenden Jahr an, so das SEM. Es rechnet mit einem weiteren Rückgang. Im wahrscheinlichsten Szenario dürften dieses Jahr 25’000 Gesuche eingehen. Die meisten Asylgesuche stellten im vergangenen Jahr Menschen aus Afghanistan, Eritrea und der Türkei.
Zahlen zur Zuwanderung 2025
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Zusammengezählt kamen letztes Jahr rund 165’000 Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz, laut SEM rund 3 Prozent weniger als 2024. Hingegen verliessen 83’000 ansässige ausländische Staatsangehörige die Schweiz – ein Plus von 5 Prozent zum Vorjahr. Damit sinkt die Nettozuwanderung 2025 auf 75’000 Personen. Das sind 10 Prozent weniger als im letzten Jahr. Aus der Statistik geht weiter hervor: Es sind 20 Prozent weniger Menschen aus Drittstaaten und 5 Prozent weniger Menschen aus den EU- und Efta-Staaten migriert.
Insgesamt lebten Ende 2025 rund 2.4 Millionen Ausländerinnen und Ausländer im Land.
Auch die Gesuche für den Erhalt des Schutzstatus S waren letztes Jahr rückläufig. Die Aufenthaltsbewilligung S – diese erhalten Geflüchtete aus der Ukraine – wurde letztes Jahr 12’897 Mal ausgestellt. Für 2026 rechnet das SEM mit 12’000 Gesuchen.