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Mythen, Rüschegg und Isenfluh Drei Wintersportler von Lawinen erfasst und verstorben

  • Am Karfreitag sind drei Menschen unabhängig voneinander von einer Lawine erfasst worden und ums Leben gekommen.
  • Die Fälle ereigneten sich am Grossen Mythen (SZ), bei Lauterbrunnen BE und bei Rüschegg BE.

Am Grossen Mythen im Kanton Schwyz ist ein Berggänger ums Leben gekommen, als er am Karfreitag mit einem anderen Berggänger unter eine Lawine kam und über eine Felswand in die Tiefe gerissen wurde. Sein Begleiter konnte sich an einem Baum festhalten und überlebte.

Die beiden jungen Männer wanderten am Vormittag vom Brunni in Richtung Holzegg, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte. Von dort aus begaben sie sich, mit Seilen ausgerüstet, auf dem Wanderweg Richtung Gipfel des Grossen Mythen. Wegen der erheblichen Schneemengen brachen sie kurz vor 14 Uhr ihre Tour ab. Beim Abstieg wurden die Berggänger schliesslich von der Gleitschneelawine erfasst.

Die Abklärungen zur Identität des Verstorbenen waren laut Polizei am Freitagabend noch im Gange.

Lawinenunglück bei Lauterbrunnen BE

Bei Lauterbrunnen ist ein 35-Jähriger am Freitagvormittag auf einer Freeride-Abfahrt von einer Lawine verschüttet worden. Er konnte nur noch tot geboren werden.

Die Lawine ging am Schwarzbirg in Isenfluh in der Gemeinde Lauterbrunnen nieder. Gemäss aktuellen Kenntnissen waren zwei Personen auf der Variantenabfahrt unterwegs, als sich ein Schneebrett löste, wie die Kantonspolizei Bern am Samstag mitteilte. Die Lawine riss eine Person mit.

Weiteren Personen, die sich ebenfalls in diesem Gebiet befanden, konnten den Verschütteten orten, ausgraben und Erste Hilfe leisten. Die ausgerückten Einsatzkräfte konnten jedoch beim 35-jährigen Berner schliesslich nach versuchter Reanimation nur noch den Tod feststellen, wie die Polizei schrieb.

41-Jähriger bei Rüschegg BE gestorben

In der Gemeinde Rüschegg, genauer in Sangernboden, ist ein 41-jähriger Snowboarder ebenfalls am Freitag bei einem Lawinenniedergang ums Leben gekommen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Zum Lawinenniedergang kam es gegen 12:15 Uhr, wie die Kantonspolizei Bern am Samstag mitteilte.

Roter Rettungshubschrauber fliegt über neblige Berge.
Legende: Trotz ausgerückter Rettungskräfte konnten die Verschütteten im Kanton Bern nur noch Tod geborgen werden. (Symbolbild) KEYSTONE / Alexandra Wey

Der Mann habe sich auf der Abfahrt in Richtung Gantrischhütte befunden, als sich auf der Nordostseite des Bürgle ein Schneebrett löste. Der Mann wurde von der Lawine mitgerissen und verschüttet. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte konnten den 41-jährigen Freiburger nur noch tot bergen, wie es weiter hiess.

Im Einsatz standen Spezialisten der Alpinen Rettung Schweiz, verschiedene Dienste der Kantonspolizei Bern sowie Rettungshelikopter.

SRF 4 News, 04.04.2026, 08:00 Uhr ; 

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