- Die EU reduziert die zollfreien Stahl-Einfuhrmengen für Partner mit Abkommen um rund 33 Prozent.
- Die Schweiz gehört zu den zwölf betroffenen Staaten und kann damit weniger Stahl als bisher zollfrei in die EU exportieren.
- Die Schweiz bemühte sich um eine Ausnahme, erhielt diese aber nicht.
Die EU setzt ab Mittwoch, dem 1. Juli, strengere Schutzmassnahmen auf Stahl um. Dabei reduziert die Union die zollfreien Einfuhrmengen um 47 Prozent auf noch 18.3 Millionen Tonnen pro Jahr. Darüber hinaus werden Einfuhren mit einem Zoll von 50 Prozent belastet. Bis anhin betrug dieser 25 Prozent.
Von der Massnahme ausgenommen sind die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) Norwegen, Island und Liechtenstein.