Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

Tragödie in Kerzers Postauto kündigt zusätzliche Schulungen und Schweigeminute an

  • Nach dem Postautobrand in Kerzers im Kanton Freiburg gibt es für das Fahrpersonal von Postautos zusätzliche Schulungen.
  • Ein Teil der Belegschaft sei nach der Tragödie verunsichert, sagt der Postauto-Geschäftsführer.
  • Zudem kündigt der CEO eine Schweigeminute an, die am Montag geplant ist.

«Wohl keine Schutzmassnahme der Welt hätte den Vorfall von Kerzers verhindern können», sagt Postauto-Geschäftsführer Stefan Regli im Interview mit dem «Sonntagsblick». Das Fahrpersonal sei für Interventionen mit schwierigen Fahrgästen und in Brandschutzfragen ausgebildet.

Doch herrsche nach dem Postautobrand vom vergangenen Dienstag teilweise Unsicherheit, deshalb werde man zusätzliche Schulungen anbieten. Es sei wichtig, dass sich das Fahrpersonal in seiner täglichen Arbeit sicher fühle, und man wolle es dabei unterstützen. Man mache die Schulungen praxisnah und vor Ort.

Postautos können stillstehen

Eine Schweigeminute sei am Montag geplant, während der die Postautos stillstehen könnten. Man werde um 14 Uhr schweizweit innehalten – und an die Opfer und Verletzten des Postautobrandes denken. Die Schweigeminute sei für die Postauto-Fahrerinnen und -Fahrer freiwillig, sagt Regli weiter im Interview mit dem «Sonntagsblick».

Beim Brand eines Postautos starben am frühen Dienstagabend in Kerzers sechs Menschen, fünf weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Ausgelöst wurde das Feuer durch einen psychisch instabilen Mann, der sich selbst anzündete.

SRF4 News, 15.03.26, 2 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel