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Tragödie von Crans-Montana Hunderte trauern in Waadtländer Gemeinde Lutry um Brandopfer

  • Mehrere hundert Menschen haben in Lutry an einem Trauermarsch teilgenommen, um der Opfer von Crans-Montana zu gedenken.
  • Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtet von rund eintausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
  • In der Waadtländer Gemeinde lebten mehrere Opfer der Brandkatastrophe. Besonders betroffen ist der Fussballverein von Lutry.

Ab kurz nach 14:45 Uhr zogen die Trauernden durch die Strassen von Lutry, wie eine Journalistin von Keystone-SDA meldete. Im Laufe des Trauermarsches schlossen sich demnach viele Menschen an.

Sie waren angeführt von der Organisatorin der Veranstaltung, die den Opfern nahesteht. Die Frau hielt ein Schild mit der Aufschrift «Ihr seid nicht allein» in den Händen.

Mehrere Opfer der Brandkatastrophe von der Silvesternacht lebten in Lutry. Besonders betroffen war der örtliche Fussballverein, da sich zahlreiche Junioren zum Zeitpunkt des Brandes in der Bar «Le Constellation» befanden. Sieben Mitglieder des Vereins kamen ums Leben.

Schweigemarsch auch im Tessin

Auch in Lugano fand am Samstag ein Schweigemarsch für Crans-Montana statt. Die Veranstaltung fand aufgrund der späten Uhrzeit und der zahlreichen Karnevalsfeiern, die zeitgleich im gesamten Tessin anstanden, allerdings wenig Beachtung. Etwa 50 Personen zogen still vom Seeufer in Richtung Stadtzentrum, wo eine Gedenkfeier durchgeführt wurde.

Zwei Privatpersonen veranstalteten den Marsch, um der Opfer zu gedenken und Solidarität mit den Angehörigen zu bekunden. Beim Brand kam eine 18-jährige Italo-Tessinerin aus Coldrerio im Süden des Kantons ums Leben.

SRF4 News, 31.01.26, 21 Uhr ; 

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