An der Gemeindeversammlung von Albula/Alvra GR wurde am Donnerstagabend ein Bruttokredit von 82.56 Millionen Franken genehmigt. Damit wurde die Grundlage geschaffen, damit alle, die das vom Bergsturz bedrohte Dorf Brienz/Brinzauls verlassen möchten, sich ein neues Zuhause suchen können.
Was die Dorfbewohner zum bleiben motiviert im Beitrag von RSI:
Der Entscheid fiel deutlich aus: 41 Stimmen dafür, nur 3 dagegen. Derzeit sind 42 Gesuche für eine präventive Umsiedlung eingegangen – dies betrifft rund 95 Erst- und Zweitwohnungen.
Die nun bewilligten 82.56 Millionen Franken werden grösstenteils vom Kanton Graubünden und vom Bund getragen. Sie übernehmen 90 Prozent der Umsiedlungskosten. Die übrigen 10 Prozent müssen von den Umzugswilligen selbst getragen werden.
Für die Gemeinde Albula/Alvra belaufen sich die Restkosten auf rund 360’000 Franken.
Nun liegt der Ball bei der Bündner Regierung. Sie wird sich voraussichtlich Ende Sommer damit befassen. Nach der definitiven Genehmigung haben alle, die sich für eine Umsiedlung entschieden haben, fünf Jahre Zeit, dies auch zu tun.