Die Spitäler Schaffhausen versorgen rund 100'000 Menschen und beschäftigen über 1700 Mitarbeitende. Ihre Infrastruktur stammt teils aus den 1950er- und 1970er-Jahren und ist nicht mehr zeitgemäss.
Ein Neubau und die Erneuerung der Medizinaltechnik sollen Abhilfe schaffen. Die Kosten belaufen sich auf rund 400 Millionen Franken – zu viel für das Spital.
Der Kanton will deshalb mit 70 Millionen Franken Eigenkapital und einem zinsgünstigen Darlehen von bis zu 60 Millionen Franken helfen, um die medizinische Versorgung langfristig zu sichern.
Unterstützung trotz Risiken
Andere Spitäler in der Schweiz haben sich mit solchen Neubauprojekten übernommen. Eine Bauruine, wie etwa beim Spital Wetzikon, soll in Schaffhausen aber nicht drohen. Der Spitalrat versichert, dass erst gebaut wird, wenn die Finanzierung steht.
Ob und bis wann die Spitäler Schaffhausen das Darlehen einst zurückzahlen können, ist allerdings völlig offen. Das Kantonsparlament hat dem Projekt dennoch einstimmig zugestimmt. Nun liegt es an der Bevölkerung, ob auch sie grünes Licht gibt.