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Abstimmung Kanton Zug In Zug sinken die Steuern – Inklusion beim Abstimmen nimmt zu

  • Die Zuger Stimmberechtigten haben die neunte Steuergesetzrevision mit einem Ja-Anteil von 68.2 Prozent gutgeheissen.
  • Der Kantonssteuerfuss sinkt damit in den Jahren 2026 bis 2029 von 82 auf 78 Prozent.
  • Ferner erhalten Menschen mit geistiger Beeinträchtigung im Kanton Zug künftig das Stimm- und Wahlrecht auf kommunaler und kantonaler Ebene.

Senkung Steuersätze 2026 bis 2029

Kanton Zug: Änderung des Steuergesetzes

  • JA

    68.2%

    26'610 Stimmen

  • NEIN

    31.8%

    12'401 Stimmen

OECD-Mindeststeuer

Kanton Zug: Gesetz über Standortentwicklung (GSE)

  • JA

    66.7%

    25'641 Stimmen

  • NEIN

    33.3%

    12'793 Stimmen

Wahlrecht für Menschen mit Beeinträchtigungen

Kanton Zug: Kantonales Wahlrecht für Menschen mit Beeinträchtigungen

  • JA

    51.3%

    19'930 Stimmen

  • NEIN

    48.7%

    18'889 Stimmen

Seit Jahren landen Ertragsüberschüsse von jeweils mehreren 100 Millionen Franken in der Zuger Staatskasse. Aufgrund dieser komfortablen Ausgangslage wollte die Kantonsregierung das Steuergesetz anpassen.

Schweizer 1000-Franken-Banknoten gestapelt.
Legende: Das Eigenkapital des Kantons Zug beträgt derzeit rund 2.6 Milliarden Franken. Getty Images/iStock

Unter dem Titel «Mehrwert für alle» sollen mehrere Massnahmen in Kraft treten. Dazu gehört eine temporäre Senkung des kantonalen Steuerfusses. Zudem wird die Regierung höhere Abzüge erlauben: Für Familien wird beispielsweise der Kinderabzug erhöht, Rentnerinnen und Rentner wiederum sollen höhere Abzüge auf ihre Renteneinkommen machen können.

Die weiteren Abstimmungsvorlagen in Zug

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Nebst der Änderung des Steuergesetzes sind diese kantonalen Vorlagen zur Abstimmung gekommen:

  • Stimm- und Wahlrecht für Menschen mit Beeinträchtigungen: Im Kanton Zug erhalten Menschen mit geistiger Beeinträchtigung künftig das Stimm- und Wahlrecht auf kommunaler und kantonaler Ebene. Die Stimmberechtigten haben die Streichung des Stimmrechtsausschlusses für Entmündigte aus der Kantonsverfassung gutgeheissen.
  • Gesetz über Standortentwicklung: Aufgrund der OECD-Mindeststeuer rechnet der Kanton Zug mit netto rund 200 Millionen Franken Mehrerträgen pro Jahr. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, soll in Massnahmen zugunsten der Bevölkerung und der Wirtschaft investiert werden. Die Stimmberechtigten haben das Gesetz über die Standortentwicklung gutgeheissen.

Abstimmungsdossier

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Grafik
Legende: SRF

News und Hintergründe zu den eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Abstimmungen vom 30. November 2025.

Regionaljournal Zentralschweiz, 30.11.2025, 12:10 Uhr ; 

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