- Bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS kamen über 400 Menschen zu Schaden. Die Opfer und Angehörigen erhielten Soforthilfe.
- Diese Soforthilfe wurde aufgrund des Ausmasses auf drei Monate verlängert.
- Nun geht sie jedoch in die längerfristige Hilfe über, meldet die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren SODK.
- Künftig sind die finanziellen Verhältnisse der Opfer massgebend.
Beim Brand in der Bar «Le Constellation» verloren 41 Menschen ihr Leben, über 100 wurden schwer verletzt und auch Rettungskräfte oder Zeuginnen und Zeugen leiden unter den Folgen der Brandkatastrophe. «Sie alle sind schwer traumatisiert», schreibt die SODK. Über 400 Menschen seien betroffen.
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Bild 1 von 20. Die Bar «Le Constellation» stand in Flammen. Die Einsatzkräfte wurden um ca. 01:30 Uhr alarmiert. Bildquelle: Screenshot/Social Media/X@Tyroneking36852.
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Bild 2 von 20. Was als Neujahrsfest über die Bühne gehen sollte, endete für viele in einem Drama. Bildquelle: Keystone/Kantonspolizei Wallis.
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Bild 3 von 20. Chaotisch zurückgelassene Stühle, angelaufene Scheiben, ein Turnschuh: So sah es im Innern der ausgebrannten Bar «Le Constellation» aus. Bildquelle: Keystone/Kantonspolizei Wallis.
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Bild 4 von 20. Im Rettungseinsatz standen 13 Helikopter, 42 Ambulanzen und 150 Sanitäterinnen und Sanitäter. Bildquelle: X/Osint World.
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Bild 5 von 20. Dei Anteilnahme war gross: Ein Meer aus Kerzen war schon kurz nach der Brandnacht in Crans-Montana zu sehen. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Antonio Calanni.
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Bild 6 von 20. Feuerwehrleute und Hunderte Menschen trauerten an der Gedenkstätte vor dem Unglücksort. Bildquelle: REUTERS/Umit Bektas .
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Bild 7 von 20. Es fand ein Trauermarsch in Crans-Montana statt. Bildquelle: Keystone/AP Photo/ Antonio Calanni.
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Bild 8 von 20. Dabei waren auch die Feuerwehrleute. Auch sie sind betroffen. Bildquelle: REUTERS/Lisa Leutner.
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Bild 9 von 20. Bischof Jean-Marie Lovey begrüsste den Gemeindepräsidenten Nicolas Feraud am Gedenkgottesdienst. Bildquelle: Jean-Christophe Bott/Pool via REUTERS.
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Bild 10 von 20. Die Anteilnahme war gross. Viele brachten Kerzen, Blumen oder Andenken an die Opfer. Bildquelle: REUTERS/Umit Bektas.
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Bild 11 von 20. Auch Bundesrat Beat Jans reiste an den Unglücksort. Bildquelle: AP Photo/Baz Ratner.
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Bild 12 von 20. Nach der Brandkatastrophe war die Trauer in Crans-Montana gross. Bildquelle: REUTERS/Lisa Leutner .
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Bild 13 von 20. Menschen zollten den Opfern Respekt. Bildquelle: KEYSTONE/Jean-Christophe Bott.
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Bild 14 von 20. Der italienische Aussenminister Antonio Tajani (2. von links) hat Crans-Montana besucht. Links der Walliser Staatsratspräsident Mathias Reynard. Bildquelle: Keystone/EPA/GIUSEPPE LAMI.
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Bild 15 von 20. Die Ermittlungsarbeiten gingen währenddessen weiter. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Baz Ratner.
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Bild 16 von 20. Bestattungsfahrzeuge standen vor dem Unglücksort. Bildquelle: KEYSTONE/Jean-Christophe Bott.
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Bild 17 von 20. Eine Vielzahl von Kriminaltechnikerinnen und -technikern war vor Ort, um die Ursache des Feuers zu ermitteln. Bildquelle: REUTERS/Denis Balibouse.
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Bild 18 von 20. Die Behörden sprachen an der ersten Medienkonferenz noch von «Dutzenden Verstorbenen». Bildquelle: Keystone/Alessandro della Valle.
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Bild 19 von 20. Die Rega setzte für die Versorgung und Verlegung von Brandopfern auch Ambulanzflugzeuge ein. Bildquelle: REUTERS/Pierre Albouy.
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Bild 20 von 20. Das Medieninteresse auch aus dem Ausland war gross. Bildquelle: SRF.
Die Betroffenen erhalten seither Hilfe von Opferhilfestellen. «Zahlreiche Stellen waren involviert und zusätzliche Ressourcen wurden bereitgestellt, um Beratung, Unterstützung und eine möglichst hohe Verfügbarkeit sicherzustellen, schreibt die SODK.
Die Opferhilfestellen hätten die ersten Leistungen der Soforthilfe finanziert. Dabei geht es um Übernachtungen, Transport, psychologische Hilfe und rechtliche Unterstützung.
Nun entscheiden finanzielle Verhältnisse
Diese Soforthilfe geht nun in die längerfristige Hilfe über. «Konkret bedeutet dies, dass in Zukunft die finanziellen Verhältnisse des Opfers oder der Angehörigen berücksichtigt werden.» Je weniger Geld zur Verfügung stehe, desto höher sei die finanzielle Unterstützung der Opferhilfe.
Zudem werde überprüft, ob gewisse finanzielle Unterstützungen, die mit der Soforthilfe geleistet wurden, zurückerstattet werden – etwa von Unfall- oder Krankenversicherungen. Denn im Fall von Crans-Montana seien bisher alle Gesuche der anerkannten Opfer gutgeheissen worden, egal wie die finanziellen Verhältnisse aussehen oder ob eine Versicherung zum Tragen gekommen wäre.
Normalerweise kommt die Opferhilfe dann zum Zug, wenn sich Menschen in einer schwierigen finanziellen Lage befinden und keine andere Versicherung greift.
Bei Crans-Montana sei dies bisher aufgeschoben worden und die Soforthilfe wurde auf drei Monate verlängert. Und sie gilt auch weiterhin noch für jene Menschen, die weiterhin im Spital sind.