Luzern
Eschenbach: David Niederberger (FDP) ist neuer Gemeinderat. Er setzte sich mit 1105 Stimmen gegen Ramon Lustrati von der SVP (246 Stimmen) durch.
Kriens: Das Gebiet Weinhalde darf nicht eingezont und überbaut werden. Die Stimmberechtigten haben es mit 56 Prozent Nein-Stimmenanteil abgelehnt, dass für das entsprechende Gebiet eine Ausnahme vom geltenden Einzonungsmoratorium gemacht wird. Der teilrevidierten Gemeindeordnung wurde mit 74 Prozent zugestimmt. Damit wird unter anderem die Finanzkompetenz der Stadtregierung nicht reduziert.
Malters: Die Gemeinde kann das Wohnhaus «Im Feld» verkaufen. 55.7 Prozent der Stimmenden sagten Ja zur Veräusserung.
Reiden: Im ersten Wahlgang für ein neues Gemeinderats-Mitglied hat niemand das absolute Mehr von 328 Stimmen erreicht. Die meisten Stimmen entfielen auf Bruno Aecherli mit 62.
Ufhusen: Nicole Sommer von der FDP wurde mit 292 Stimmen in den Gemeinderat gewählt. Sie setzte sich gegen Dalibor Kostadinoski durch (ebenfalls FDP, 99 Stimmen).
Weggis: Die Stimmberechtigten haben der Fusion mit Greppen zugestimmt. Per 1. Januar 2027 werden die zwei Seegemeinden zusammengelegt. Greppen wird ein Ortsteil von Weggis. In Greppen wurde der Zusammenschluss mit 597 zu 27 Stimmen genehmigt, in Weggis mit 1281 zu 763 Stimmen.
Wolhusen: Ivan Wüthrich (SVP) ist neuer Gemeinderat. Er erhielt 765 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 714 Stimmen. Die Stimmbeteiligung: 53.02 Prozent.
Obwalden
Kerns: Die Gemeinde kann einen Neubau für die über 40 Jahre alte Turnhalle Dossen planen. Der nötige Planungskredit von 940'000 Franken wurde mit rund 76 Prozent Ja-Stimmenanteil genehmigt. Ausserdem sagten die Stimmenden Ja zu einem neuen Abfallentsorgungskonzept für die Melchsee-Frutt.
Sarnen: Die Gemeinde Sarnen kann ihre Freizeiteinrichtungen im Seefeld in eine AG auslagern. Die Stimmberechtigten genehmigten die Ausgliederung mit einem Ja-Stimmenanteil von 84.5 Prozent. 3590 Personen stimmten zu, 657 legten ein Nein ein. Die Stimmbeteiligung betrug 58.9 Prozent.
Schwyz
Arth: Den drei Vorlagen wurde zugestimmt. Die Stimmenden sagten Ja zur Teilnutzungsplanung Tierparkzone (2910 : 783), zum neuen Konzessionsvertrag mit der EWS AG (3196 : 480) und zum Kauf einer Parzelle (2880 : 831).
Gersau: Die Stimmberechtigten sagen mit 70.2 Prozent Ja zur Gesamtsanierung der Luftseilbahn Obergschwend - Rigi Burggeist. Die Stimmbeteiligung: 69.33 Prozent.
Küssnacht: Der Bezirk Küssnacht kann den heute vor allem als Parkplatz genutzten Seeplatz umgestalten. Die Stimmberechtigten haben dafür Ausgaben von 1.55 Millionen Franken äusserst knapp gutgeheissen. 50.3 Prozent oder 2778 Stimmberechtigte stimmten der Vorlage zu, 2741 lehnten sie ab. Die Stimmbeteiligung: 64.3 Prozent.
Sattel: Dem Wasserkonzessionsreglement wird mit 700 zu 109 Stimmen zugestimmt.
Schübelbach: Die kommunale Pluralinitiative «Ja zum Neubau Alterszentrum Baum des Lebens» wurde mit 1703 zu 1004 Stimmen abgelehnt.
Schwyz: Der Hauptort sagt mit 69.3 Prozent Ja zu einer finanziellen Beteiligung von 28 Millionen Franken an die Erschliessung des Zeughausareals und zur Aufwertung des Bahnhofareals in Seewen.
Zug
Baar: 77.54 Prozent der Baarer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben den zweiten Bebauungsplan für das Gebiet Unterfeld Süd gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung: 57.61 Prozent. Auf den Baufeldern entstehen rund 280 neue Wohnungen.