· An der Downing Street 10 in London fahren schon bald wieder Umzugswagen vor: Bald übernimmt in Grossbritannien der fünfte Regierungschef in sechs Jahren das Amt. Adrian Ritz forscht Public Management an der Universität Bern und schätzt ein, wie effizient ein politisches System sein kann, wenn es ständig im Wandel ist.
· In Lateinamerika rücken zwei weitere Länder nach rechts. In Kolumbien hat der Rechtsaussen-Politiker Abelardo de la Espriella die Präsidentschaftswahl gewonnen, während in Peru die konservative Keiko Fujimori uneinholbar vorne liegt. Henning Suhr arbeitet in Uruguay für die Konrad Adenauer Stiftung und erklärt, worauf der Stimmungswandel in Südamerika zurückzuführen ist.
· Der US-Dollar trägt den Status einer Leitwährung und gibt damit weitgehend den Takt in der Wirtschaft und in geopolitischen Konflikten an. Doch der Ukrainekrieg und der Irankrieg könnten diesen Status in Frage stellen. Der Yuan, die chinesische Währung, gewinnt zunehmend an Einfluss. Börsenkorrespondent Jens Korte schätzt ein, ob der US-Dollar seine Vormachtstellung verliert.