Mit Pauken und Trompeten ging am Sonntag das 35. Eidgenössisches Musikfest in Biel zu Ende.
Insgesamt 24'071 Musizierende aus 532 Vereinen nahmen am Musikfest teil.
Erwartet wurden 100'000 Besucherinnen und Besucher – laut Veranstalter waren es «wohl deutlich mehr».
Hier warten die Musikantinnen und Musikanten der Stadtmusik Dietikon auf ihren Auftritt. In den grossen Sälen wie dem Kongresshaus, dem Volkshaus und dem Theater Nebia bewerteten Fachjurys die Konzertvorträge der verschiedenen Stärkeklassen.
Ein absoluter Publikumsmagnet waren die Parademusiken. Die Marschmusikstrecken entlang der Zentralstrasse und des Oberen Quais waren zeitweise von dichten Zuschauerspalieren gesäumt. (Aufnahme vom Donnerstag, 14. Mai)
Trotz unbeständigen Wetters musste nur eine von fünf Musikparaden abgesagt werden.
Von Rom nach Biel: Der Musikkorps der Päpstlichen Schweizergarde eröffnete die Parademusik am Samstag.
Alles in Reih und Glied: Das Eidgenössische Musikfest gilt als «grösstes Blasmusikfest der Welt». Es wird eigentlich alle fünf Jahre durchgeführt. Die letzte Ausgabe in Montreux geht aber wegen der Pandemie auf 2016 zurück.
Gute Stimmung in Biel – trotz wechselhaftem Wetter.
Auch eine Pause muss sein: Mit Aussicht auf Fluss und die Stadt Biel.
Die Abstände zwischen den Musikerinnen und Musikern sind genau bemessen – denn auch das fliesst in der Parademusik in die Wertung ein.
Die Blasmusik begeistert auch junge Musikerinnen und Musiker.
Mitglieder der Harmoniemusikgesellschaft Fulenbach (SO) posieren am Auffahrtsdonnerstag für Fotos.
Dem Dirigenten oder der Dirigentin kommt in der Blasmusik – besonders bei Marschmusiken – eine wichtige Rolle zu.
Am Rande des Musikfests werden Haare geflochten.
Auch die Musikantinnen der Musikgesellschaft Hägendorf-Rickenbach durften ihr Können an der Parade in Biel zeigen.
Das erste Eidgenössische Musikfest fand bereits 1864 in Solothurn statt. Ihren Durchbruch in der breiten Bevölkerung erzielte die Blasmusik in der Zwischenkriegszeit. Im Bild: Das Eidgenössische Musikfest 1935 in Luzern.
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Alle Blasmusik-Formationen versammelten sich 1986 in Winterthur zum Abschluss des 28. Eidgenössischen Musikfests zu einem Gesamt-Konzert.
Seit 1976 ist das Eidgenössische Musikfest ein Wettkampf.
Mit über 150’000 Besucherinnen und Besuchern, 556 Gesellschaften und 26’000 Musizierenden wurde Montreux 2016 Rekordhalter. Das Eidgenössische Musikfest zählt inzwischen zu den grössten Blasmusiktreffen der Welt.
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Wegen der Coronapandemie blieb es 2021 in Interlaken still. Die Ausrichtung für 2026 sagte die Stadt später ab. Biel sprang in die Bresche.
Die Stadt Biel richtete das Eidgenössische Musikfest zum zweiten Mal aus. Das 36. Eidgenössische Musikfest wird im Jahr 2031 im St. Galler Rheintal ausgetragen.