Afrikas Politiker schlagen neue Töne an. Am 3. Gipfel der Afrikanischen Union, der heute in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba beginnt, werden die heiklen Fragen des Kontinents nicht mehr wie einst bei der Vorgängerorganisation OAU unter den Teppich gekehrt, sondern sie dominieren die Traktandenliste: so die Vertreibung der Zivilbevölkerung in Sudans Darfur-Provinzen oder die Bürgerkriege in der Elfenbeinküste und in der Demokratischen Republik Kongo. Besonderes Aufsehen hat ein Bericht über Simbabwe erregt, der das Regime dort mit einer düsteren Beurteilung der Lage konfrontiert.
[Hinweis: Die publizierten Daten stammen aus dem internen SRF-Archivsystem.]
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