Eine aktuelle, landesweite Bestandesaufnahme weist mindestens 4175 menschliche Überreste in Schweizer Museen und wissenschaftlichen Sammlungen nach – überwiegend Schädel. Viele gelangten durch Expeditionen, Handel oder die sogenannte Rassenforschung in die Schweiz. Das Gespräch fragt, wer diese Menschen waren, weshalb ausgerechnet die Schweiz so viele Überreste beherbergt und welche Verantwortung Museen, Wissenschaft und Politik heute im Umgang mit diesem kolonialen Erbe tragen.
21.07.2026, 09:05 Uhr Viele menschliche Schädel in Schweizer Museen
In Schweizer Sammlungen lagern überraschend viele menschliche Überreste aus kolonialen Kontexten. Historiker und FernUni-Schweiz-Professor Bernhard C. Schär spricht mit Rahel Giger darüber, wie sie in die Schweiz gelangten und was sie über die Schweizer Geschichte erzählen.
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