«Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern.
«Alle meine Mütter» ist ein zärtliches und warmherziges Buch ganz ohne Kitsch.
Die Autorin Lena Gorelik, 1981 in der Sowjetunion geboren und als Kind nach Deutschland ausgewandert, lebt in München. Sie ist als Journalistin und Schriftstellerin tätig und hat zwei Söhne. Im «Literaturclub Interview» erzählt sie, was sie an dem Thema «Mütter» gereizt hat – und ob sie sich selbst für eine gute Mutter hält. Aber – was ist das überhaupt: eine gute Mutter?
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Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:
Lena Gorelik. «Alle meine Mütter». 270 Seiten. Rowohlt, 2026.
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Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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In dieser Episode zu hören:
- Lena Gorelik, Autorin
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- Host: Katja Schönherr
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Das ist «Literaturclub: Interview»:
Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.