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15.07.2026, 07:17 Uhr Simon Aeschbacher, Leiter Bereich Forschung Nationalpark

Rekordtemperaturen auf Jungfraujoch und Säntis zeigen: Die Hitze macht auch vor den Alpen nicht halt. Was für viele Menschen angenehm wirkt, wird für Tiere in hochalpinen Regionen zunehmend zum Problem. Im Schweizerischen Nationalpark beobachten Forschende Veränderungen im Verhalten.

Die anhaltende Wärme setzt Tieren in hochalpinen Lebensräumen zu, weil sie an deutlich tiefere Temperaturen angepasst sind. Murmeltiere und Steinböcke verändern ihr Verhalten. Gleichzeitig verschwinden Schneefelder früher, was unter anderem den Lebensraum des Schneehasen verändert.

Gast: Simon Aeschbacher, Leiter Forschung und Monitoring beim Schweizerischen Nationalpark

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