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Zentrum Paul Klee im Schöngrün: ein Glücksfall für Bern - oder?

Das Zentrum Paul Klee am Berner Stadtrand ist eine Schatzkiste. Mit 4000 Werken des populären Schweizer Künstlers beherbergt es eine der grössten monografischen Sammlungen weltweit. Aber: das neue Haus, das der italienische Stararchitekt Renzo Piano erbaut hat, ist mehr als nur ein Klee-Museum. Es ist auch Restaurant, Kongressort, Konzertsaal, Kindermuseum und Flaniermeile. Diese Vielseitigkeit ist Programm aber auch betriebswirtschaftliche Auflage. Und: vielleicht ist diese Vielseitigkeit am Ende sogar ein Risiko...
In REFLEXE debattieren Sandra Leis, die Co-Leiterin Kultur der Berner Tageszeitung "Der Bund", und Philip Ursprung, Professor für Kunstgeschichte an der ETH Zürich die Chancen und Risiken des Zentrums Paul Klee. Das Gespräch leitet Franziska Baetcke.