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Karriere im Schatten des Krieges

1900 geboren, erlebte die Sopranistin Erna Berger die beiden Weltkriege mit. Im Juni 1968 sprach sie mit Hermann Rockmann über ihre Erlebnisse während des 2. Weltkrieges und über die Auswirkungen des Krieges auf ihre künstlerische Tätigkeit.

Erna Berger wurde am 19. Oktober 1900 in Cossebaude bei Dresden geboren. Bis 1924 lebte sie in Paraguay, wo sie in Montevideo als Hauslehrerin tätig war. Danach kehrte Berger nach Deutschland zurück und nahm Gesangsunterricht unter anderem bei Melitta Hirzel.

Als Sopranistin debütierte sie 1926 an der Staatsoper in Dresden. Es folgten zahlreiche weitere Engagements an den berühmtesten Bühnen der Welt. So war sie zum Beispiel nicht nur in Salzburg, Wien oder Berlin zu hören, sondern auch in Nord- und Südamerika, Australien oder Japan.

Erna Berger betätigte sich auch als Pädagogin an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg. Sie wurde mehrfach mit Preisen und Auszeichnungen - unter anderem mit dem Grossen Bundesverdienstkreuz - geehrt. Erna Berger starb am 14. Juni 1990.

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