- Victor Willis, Frontmann der Disco-Band Village People, ist im Alter von 74 Jahren gestorben.
- Willis war Leadsänger und Co-Autor von «Y.M.C.A.», «Go West» und «In The Navy».
- Er verstarb am Dienstag nach kurzer Krankheit, ein Tag vor seinem 75. Geburtstag.
Der Tod des Musikers wurde auf der Facebook-Seite der Village People bekannt gegeben. Die britische «BBC» hatte berichtet.
Village People wurden in den 1970er-Jahren zu internationalen Stars. Charakteristisch für die Band: ihre Auftritte in Verkleidungen archetypischer Macho-Charaktere. Willis war abwechselnd Polizist und Marineoffizier. 1980 verliess er die Band und führte jahrelang einen Rechtsstreit um das Urheberrecht an den von ihm geschriebenen Songs.
Willis’ Über-Hit «Y.M.C.A.» wurde direkt bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1978 zur Hymne der Schwulenbewegung. In den vergangenen Jahren bekam der Song ein zweites Leben: Er wurde von Donald Trump – mit Zustimmung der Band – für dessen Zwecke vereinnahmt. Auf Kritik daran erwiderte Willis: «Die Village People treten sowohl für die Demokraten als auch für die Republikaner auf. Wir sind keine politische Gruppe.»