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Porträt Lebrument
Legende: Verleger Lebrument rührt kräftig die Olympia-Werbetrommel. Das habe keinen Einfluss auf die Arbeit seiner Redaktionen. Keystone
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Graubünden «Gibt es denn Gründe gegen Olympische Spiele?»

Somedia-Verleger Hanspeter Lebrument macht sich öffentlich für Olympische Spiele in Graubünden stark. Im Interview mit dem «Regionaljournal Graubünden» nimmt er Stellung zur Frage, wie frei seine Redaktionen in der Olympia-Berichterstattung noch sind.

Am Donnerstag hat Hanspeter Lebrument eingeladen. Dieser Einladung sind Vertreter von sechs möglichen Gemeinden, in denen 2026 Olympia-Disziplinen ausgetragen werden könnten, gefolgt. Im Medienhaus der Somedia haben sie dargelegt, weshalb sie hinter dem Projekt stehen.

Ebenfalls teilgenommen hat Regierungsrat Jon Domenic Parolini. Der Anlass war als Medien-Information gedacht. Allerdings: Nur die Redaktionen der Somedia wussten von der Veranstaltung.

Das bedeute aber nicht, dass er seinen Redaktionen eine Berichterstattung aufgezwungen habe, betont Lebrument im Interview: «Vielmehr war es der Wunsch der Redaktionen, alle Gemeindevertreter an einen Tisch zu bringen.»

«Ich schreibe niemandem etwas vor»

Radio, Fernsehen und die beiden Tageszeitungen der Somedia seien trotz der klaren Haltung des Verlegers in der Berichterstattung frei: «Ich sage doch niemandem, was er zu schreiben oder zu berichten hat.» Das Medienhaus sei schliesslich ein freies Unternehmen.

Auf die Frage, weshalb in den beiden Zeitungen dennoch auffallend viele Pro-Olympia-Kommentare erscheinen, fragt der Verleger rhetorisch zurück: «Gibt es denn Gründe gegen Olympische Spiele?»

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Christoph Heierli  (help)
    Da riecht wieder einer ein gutes Geschäft für sein Unternehmen.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Richtig, Kurt Schrag! Der Umfang, Kosten für Olympische Spiele und die Umweltverschandelung durch überrissene Pistenprojekte und Olympiadörfer, die nachher zumeist leer, nutzlos dahinmodern, sind zu hoch. So finde ich es unverantwortlich, auf den Pfaden immer grösser angerichteter Olympiaden (auch im Sommer!!) weiterzuschreiten. Warum nicht Olympische Spiele hier in der Schweiz, aber in den schon bestehenden Anlagen (Hotels u.s.w.). Das könnte ich mir vorstellen, aber mehr nicht.
  • Kommentar von Kurt Schrag  (Hüo)
    Wann hört dieser Olympia-Grössenwahnsinn endlich auf!