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Neue Pläne für Hotel Albana (17.12.2014)
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Zentralschweiz Das Hotel Albana in Weggis ist schon wieder in neuen Händen

Nach etwas mehr als einem Jahr wechselt das Hotel Albana in Weggis schon wieder den Besitzer. Das Haus an bester Lage gehört neu dem Luzerner Immobilieninvestor Daniele Obino. Er möchte das Hotel renovieren, aber auch ein Angebot für betreutes Wohnen schaffen. Der Gemeinderat ist überrascht.

Die bewegte Geschichte des Hotels Albana in Weggis ist um ein Kapitel reicher. Das denkmalgeschützte Haus an bester Lage hat schon wieder einen neuen Besitzer, den 56-jährigen Immobilieninvestor Daniele Obino aus Ruswil. Er ist bereits der dritte Besitzer innerhalb von sieben Jahren.

Von russischem zu einem Schweizer Investor

Im Jahr 2007 kaufte der russische Investor Alexander Udodov das Hotel. Er wollte in Weggis rund 45 Millionen Franken für ein neues Kongresshotel investieren. Diese Pläne scheiterten jedoch nach Einsprachen vor dem Verwaltungsgericht. Im Zusammenhang mit diesem Kauf hat die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung wegen Verdachts auf Geldwäscherei eröffnet. Dieses Verfahren wurde aber im Januar 2014 wieder eingestellt.

Im Oktober 2013 verkaufte Alexander Udodov das Hotel Albana weiter an die Immobilienfirma Mobimo AG aus Küsnacht ZH. Jetzt erlebt das Hotel wieder eine Handänderung.

Hotel und betreutes Wohnen für alle Generationen

Er habe das Hotel Albana für einen einstelligen Millionenbetrag erworben, sagt Daniele Obino gegenüber Radio SRF. Der Investor, welcher in Sursee und Triengen auch ein Architekturbüro hat, will das Hotel restaurieren und als Boutique Hotel weiterführen. Dafür seien rund 22 Millionen Franken nötig. «Um diese Finanzierung zu sichern wäre es wichtig, dass ich mit der Gemeinde Weggis zusammen Modelle erarbeiten könnte, wie man dieses Grundstück überbauen könnte», erklärt Obino.

Er möchte Appartements anbieten, in welchen die Bewohner diverse Dienstleistungen des Hotels anfordern könnten. Zum Beispiel das Essen, die Wäsche machen oder gesundheitliche Betreuung, sagt Obino.

Gemeinderat Weggis «überrascht»

Ein solches Angebot würde jedoch dem aktuellen Zonenreglement der Gemeinde Weggis widersprechen. Denn das Hotel Albana befindet sich in der Kur- und Hotelzone. Mindestens 75 Prozent der Nutzung muss im Bereich der Hotellerie erfolgen.

Daniele Obino hofft, dass ihm hier der Gemeinderat entgegen kommt. Auf Anfrage von Radio SRF zeigte sich der Gemeinderat Weggis überrascht über die neuen Besitzverhältnisse beim Albana.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Maruhn , Düren
    Ein zusätzlicher konstruktiver Geschäftszweig , biete die Quotenoptimierung. Der Gemeinderat wirds einstimmig absegnen. Die kleine materielle Dankbarkeitsbezeugung des Kaufs ist nicht versandet. Gutes gelingen