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Perlen aus dem SRF-Archiv 1. April ist, wenn man trotzdem lacht

Das SRF-Archiv beherbergt viele Geschichten, die zwar wie 1.-April-Scherze wirken, sich aber wirklich so ereignet haben.

Im «Tubeli-Stil» zu WM-Gold

Rösli Streiff gewann an der Ski-WM 1932 zweimal Gold. Als betagte Frau verrät sie ihr Siegesrezept: Entgegen dem Rat des Trainers fuhr sie die Rennen im verpönten Stemmbogen.

Innert 10 Minuten online

Manchmal macht auch einfach der Zahn der Zeit Normales zu Kuriosem. 1999 schaffen es drei Testperson nicht in «nur» 10 Minuten ins Internet, wie die iMac-Werbung damals verspricht. Ihr Scheitern ist aus heutiger Sicht sehr amüsant.

Balz Glättli mag es spritzig

In die gleiche Kategorie fällt der spätere Grünen-Parteipräsident Balthasar Glättli, der 1998 vom «spritzigen Retro-Design» der neuen iMacs schwärmt.

Flugwaffe ohne Brieftauben

Die Schweizer Armee will ihre 30'000 Brieftauben ausmustern. Taubenzüchter planen eine Volksabstimmung dagegen. Eines ihrer Argumente damals: «Brieftauben gehören zu den letzten Sympathieträgern der Armee.»

Ehe mit einem Totgeglaubten

Rösli ist 15 und schwärmt heimlich für den 9 Jahre älteren Italiener Edi. Doch 1941 wird er von Mussolini zum Kriegsdienst eingezogen. Nach Monaten intensiven Briefverkehrs antwortet Edi plötzlich nicht mehr. Er sei gefallen, wird Rösli mitgeteilt. Doch der Totgeglaubte läutet 1945 wieder an Röslis Tür. Es folgen 47 glückliche Ehejahre.

Pfarrer rätselt, wen er traut

Ein Paar hat einen Hochzeitstermin in der Basler Peterskirche reserviert. Doch leider hat der Pfarrer ihre Personendaten vergessen. Per Aufruf am Radio will er klären, wen er am nächsten Wochenende trauen soll.

65-jähriger Strichkampf endet

Erst nach 65 Jahren einigen sich Bund und Kanton Aargau, ob sich «Schinznach-Dorf» und «Schinznach-Bad» mit oder ohne Bindestrich schreiben. Zur Einigung führt ein Treffen, an dem neben drei Bundesämtern auch Vertreter von Post und SBB teilnehmen.

Nationalrat findet kein Gehör

1986 führen im Nationalratssaal neue Mikrofone zu Chaos. Voten sind unverständlich, der Ratspräsident mahnt zur Besonnenheit – und die Sitzung wird letztlich abgebrochen. 

Blöken oder Gigotbraten

Das waren noch Zeiten, als die Suche nach schwarzen Schafen via Radio im Regionaljournal stattfand. Das Tier könne durch Blöken oder den verdächtigen Geruch eines Gigotbratens gefunden werden, meint der Speaker.

Titanic-Untergang überlebt

Den Untergang der Titanic überlebt zu haben, hat bereits etwas Unwirkliches. Noch erstaunter ist der Radiosprecher, als er im Interview mit der Überlebenden erfährt, wen sie auf dem sinkenden Schiff begleitete. Sie reiste mit der berühmten Industriellenfamilie Guggenheim, die aus dem schweizerischen Lengnau stammt. 

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