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Aktuell Die Balkon-Bienen boomen

Mit dem Frühling kommen auch die Bienen – und dieses Jahr wird so manches Wildbienen-Völkchen auf einem Balkon oder Sitzplatz erwachen. Der Grund dafür: Zwei Jungunternehmer aus Zürich haben «BeeHomes» unter die Leute gebracht. Ihre Idee findet grossen Anklang.

Legende: Audio Wildbienen auf Bestellung abspielen. Laufzeit 1:49 Minuten.
1:49 min, aus Audio Aktuell SRF 3 vom 08.04.2015.

Spätestens seit Markus Imhoofs Dokudrama «More Than Honey» wissen wir: Den Bienen geht's mies. Pestizide und Milben bringen die Tiere allmählich zu Fall. Weltweit. Und wenn das Summen verstummt, geht's auch uns Menschen an den Kragen. Davor warnte schon Einstein: «Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.»

Logisch: Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr. Das sollte uns Sorgen machen. Und es stellt sich die dringliche Frage: Was kann man denn tun, so als Hinz und Kunz, so als Kreti und Pleti?

Ausverkaufte Bienenhäuschen

Tom Strobl und Claudio Sedivy präsentieren mit «Wildbiene + Partner» eine Lösung, wie sich im Kleinen etwas bewegen lässt – nämlich indem man sich ein paar Bienchen als Haus- bzw. Balkontiere hält. Ihr Angebot, den Leuten auf Bestellung so genannte «BeeHomes» nach Hause zu schicken, findet grossen Anklang.

Das Unternehmen wurde vor zwei Jahren gegründet, diese Saison konnten Strobl und Sedivy in die Westschweiz expandieren. Ausserdem erhielten die beiden Anfragen aus Österreich und Deutschland. Derzeit sind alle ihre Bienenhäuschen ausverkauft. «Nachschub gibt's erst im Sommer wieder», so Strobl.

Die Wildbiene + Partner GmbH

Claudio Sedivy und Thomas Strobl auf einer Wiese mit einem Bienen-Häuschen
Legende: ZVG

Das von Claudio Sedivy und Thomas Strobl gegründete Unternehmen bietet als ETH-Spin-off einen innovativen Lösungsansatz für eine Zukunft mit Bienen. Mehr.

1 Kommentar

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  • Kommentar von michael leutwiler, freiamt
    ich frage mich wiso einstein's angebliches zitat immer wieder erwähnt wird. da erstens einstein weder biologe noch prophet war. zweitens lediglich 1/3 der nahrung durch bestäubung von insekten erfolgt. die meisten grundnahrungsmittel sind selbstbestäuber. und zuletzt die einzige quelle des zitates von der eth zürich zu einem vermuteten aprilscherz von 1900 stammt. http://blogs.ethz.ch/digital-collections/2010/04/01/albert-einstein-bienenblute/?hc_location=ufi
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