Die Einsatzgebiete von Drohnen wachsen stetig: von Bild- und Videoaufnahmen, Paketzustellungen über Rettungsaktionen bis hin zur Kriegsführung. Doch gerade bei starken Böen und Turbulenzen stossen sie an ihre Grenzen und müssen oft am Boden bleiben.
Ganz anders bei vielen Greifvögeln wie etwa den Falken: Sie fliegen selbst durch unruhige Luft bemerkenswert stabil. Genau das haben sich Ingenieure der Luft- und Raumfahrttechnik nun zunutze gemacht und sich einen Meister der Lüfte zum Vorbild genommen: den Graubartfalken.
In einem Windkanal liessen die Ingenieure den Flugkünstler bei turbulenten Bedingungen fliegen und zeichneten seine Bewegungen auf. Anschliessend entwickelten sie einen Vogel-Roboter, der die wichtigsten Bewegungen des Falken nachahmen kann und massen, wie diese zur Flugstabilität beitragen.
Die Erkenntnisse sollen künftig dabei helfen, Drohnen zu entwickeln, die sicherer, effizienter und ruhiger fliegen. Ein relevanter Schritt – zumal atmosphärische Turbulenzen infolge des Klimawandels zunehmen dürften.