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Passeri passera, oder: Friedliche Zweisprachigkeit wird nicht...

Wenn wir den Politikern glauben, sind wir stolz darauf, ein viersprachiges Land zu sein. Über die Mehrsprachigkeit der Bürgerinnen und Bürger ist damit allerdings noch nichts gesagt. Doch dass man seine Nachbarn versteht, ist gar nicht so nebensächlich, wenn die Sprachgrenzen in unserem Land Begegnungsräume und nicht Konfliktzonen sein sollen. Friedliche Zweisprachigkeit ist also weder selbstverständlich, noch wird sie einem geschenkt. Die zweisprachige Stadt Biel trägt dem Rechnung, hat das Amt eines Beauftragten für Zweisprachigkeit geschaffen und Jean Racine zum ersten Bieler "Monsieur bilingue" ernannt. Der Doppelpunkt hat ihn während drei Jahren bei seiner Arbeit begleitet.