05.06.2026, 06:00 Uhr ARCHIV: Agnes Hirschi: «Das Schlimmste war die Dunkelheit»
Dunkelheit: Daran erinnert sich Agnes Hirschi, wenn sie an den Zweiten Weltkrieg denkt.
Als Kind überlebte sie zwei Monate im Luftschutzbunker in Budapest. Als Tochter jüdischer Eltern wurde sie verfolgt, überlebte und erzählt ihre Geschichte bei «Gredig direkt».
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Zwei Monate verbrachte Agnes Hirschi als Kind im Luftschutzbunker in Budapest. Als Tochter jüdischer Eltern war sie dem Tod geweiht – und überlebte. Gerettet wurde sie dank der Schutzbriefe des Schweizer Diplomaten Carl Lutz, der später ihr Stiefvater wurde. Heute zählt Hirschi zu den letzten Holocaust-Überlebenden in der Schweiz. Im Gespräch mit Urs Gredig berichtet sie von ihrer Kindheit im Krieg, ihrem Einsatz gegen das Vergessen und ihrer Sorge angesichts zunehmenden Antisemitismus und aktueller Konflikte weltweit.