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17.03.2026, 09:05 Uhr Der iranisch-österreichische Theater-Autor Amir Gudarzi

Aufgewachsen in Teheran, kam Amir Gudarzi 2009 als junger Asylsuchender nach Österreich. Inzwischen hat er sich im deutschen Sprachraum als Autor und Dramatiker etabliert. Im Kulturplatz Talk spricht er mit Barbara B. Peter über seinen heutigen Blick auf den Iran und dessen Kultur.

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Die deutsche Sprache sei seine Verbündete, sagt Amir Gudarzi. Sie öffne ihm neue Räume, und in ihr habe er nicht die Demütigungen erfahren wie in Farsi, seiner Muttersprache. In seinem Roman «Das Ende von allem» verwebt er eigene und beobachtete Erlebnisse aus der Jugend in Teheran, seinem Weg zum Theater, seiner Flucht und seinem Stranden in Österreich. Gudarzi war 2009 geflüchtet, als es nach der Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadineschad zahlreiche Verhaftungen und Tote gab. Eigentlich hatte der 1986 geborene Gudarzi das Ziel England gehabt, er blieb dann in Wien und ist seit 2017 österreichischer Staatsbürger.

Im Kulturplatz Talk bei Barbara B. Peter erzählt Amir Gudarzi von seiner aktuellen Arbeit, seinem Blick auf den Iran heute und dessen Kulturleben. Ausserdem verrät er, wie es gekommen ist, dass er zum Fan von Mani Matter wurde.

Buchhinweis:
Amir Gudarzi. Das Ende ist nah. 416 Seiten. Roman. Verlag dtv. München, 2023.

Sendungshinweis:
Sternstunde Philosophie vom 15.3.2026: Der Iran-Krieg und die Geopolitik der Gegenwart.
Das Gespräch unter der Leitung von Yves Bossart mit Kamran Safiarian, deutsch-iranischer Politikwissenschaftler und Journalist, und Cyrus Schayegh, Historiker und Nahost-Experte vom «Geneva Graduate Institute».

Den Link zur Sendung finden Sie unter «Mehr zum Thema» auf dieser Sendungsseite.

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