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06.07.2026, 09:05 Uhr Schreiben unter politischem Druck

Mit der Iranerin Aliyeh Ataei und dem Französisch-Algerier Kamel Daoud, die beide in Frankreich leben, hat sich Literaturredaktorin Annette König darüber unterhalten, wie angesichts autoritärer Regierungen Literatur überhaupt möglich ist. Bei Rahel Giger berichtet sie von ihren Begegnungen.

Zwei Autor:innen, zwei Länder und eine gemeinsame Erfahrung: Schreiben unter politischem Druck. Aliyeh Ataei und Kamel Daoud erzählen von Krieg, Gewalt, Erinnerung und der Suche nach einer Sprache für das Unsagbare. Ihre Bücher zeigen, wie Literatur dort entstehen kann, wo Zensur, Angst und Repression den Alltag prägen – und weshalb sie dennoch Hoffnung stiftet. Im Zentrum stehen zwei eindrückliche Werke, die davon erzählen, wie Krieg zum Alltag wird, wie Menschen Widerstand leisten und welche Kraft dem Erzählen innewohnt.

Buchhinweise:
Kamel Daoud: «Huris». Roman. Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller. Matthes & Seitz 2025.
Aliyeh Ataei: «Im Land der Vergessenen». Essays. Aus dem Persischen von Nuschin Maryam Mameghanian-Prenzlow. Luchterhand 2025.

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