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Legende: Sullivan Fortner Bild: © Pascal Martos

21.03.2026, 10:00 Uhr Pianist Sullivan Fortner: «Es geht darum, Mensch zu sein.»

Den ersten Grammy als Bandleader, für dieses Album? Den hat Sullivan Fortner nicht kommen sehen. Das Album entstand spontan, mit einer ad hoc Band.


Sullivan Fortner, dieser brillante Pianist, scheint sich nicht allzu viel aus Preisen zu machen. Das sei das schöne an seiner Kunst, sagt er: Jeder Tag sei ein neues weisses Blatt. Der Grammy für das «Best Jazz Instrumental» Album dürfte ihn dennoch gefreut haben, auch wenn er bereits in der Vergangenheit liegt – und er sich selbst sowieso nicht als Jazzmusiker versteht. Es geht ihm um Musik, nicht um Genres. Und darum, Mensch zu sein.

00:20 – Talk
Sullivan Fortner erzählt, wo er war, als er von seinem Grammy erfahren hat. Warum er sich selber nicht Jazzpianist nennt. Und er verrät, ob er mit der Sängerin Cécile McLorin Salvant wirklich zusammen ist.

23:38 – Wochenrückblick
(Zeitpunkt der Aufnahme: Freitag, 20.03., 12 Uhr)
Vom Grammy für Sullivan Fortner zum Oscar für Ludwig Göranssons Filmmusik zum Film «Sinners». Der schwedische Komponist ist ein Wahlamerikaner, der dank der Blues-Begeisterung seines Vaters zur Gitarre kam und dank der Gitarre schliesslich zur Zusammenarbeit mit dem Regisseur von «Sinners», Ryan Coder.

40:45 – Konzert-Tipp
Eine Uraufführung der Schweizer Komponistin Cécile Marti in Basel verspricht ein Klangabenteuer.

45:15 – Musikfrage
Mit der Musikwissenschaftlerin Cristina Urchueguía: Warum heisst der Ton H ausserhalb des deutschen Sprachraums überall B?

49:30 – Neu in meiner Playlist
«In My Dreams», das neue Album von Bill Frisell – ein Gitarrist, der immer wieder zu überraschen vermag.


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