Im Schweizer Mittelland, im Gebiet des Juras und im Kanton Baselland ist das Leitungswasser sehr kalkhaltig. Häufiges Giessen mit kalkreichem Wasser führt zu Eisenmangel: Die Feinwurzeln der Heidelbeersträucher können bei zu hohem Kalkgehalt der Erde das Spurenelement Eisen schlecht aufnehmen und das lebenswichtige Chlorophyll in den Blättern nicht mehr bilden. Das führt zu aufgehellten Blättern, kümmerlichem Wuchs und kleinen Beeren.
Kaffeesatz wirkt bei Eisenmangel vorbeugend. Er wirkt leicht sauer und puffert den Kalküberschuss in der Erde ab.
· Kaffeesatz an einem warmen Ort flach ausgebreitet trocknen.
· Alle zwei Wochen 3 bis 4 Handvoll rund um den Heidelbeerstrauch verstreuen und leicht in die Erde einarbeiten.
Eisendünger wirkt bei akutem Eisenmangel:
· Wenn der Heidelbeerstrauch bereits viele gelbe Blätter hat und kümmerlich wächst, wird spezieller Eisendünger gegossen oder als Blattdünger über die ganze Pflanze gesprayt.
· Erst im September, nach der Ernte wird Elementarschwefel in die Erde gemischt, verschiedene Mikroorganismen wandeln diesen um, wodurch der Boden dauerhaft leicht sauer wird.