23.07.2026, 13:00 Uhr Evelyne Binsack, Albin Schelbert, Frank Senn: Natur und ihr Preis
Die Natur bedeutet der Alpinistin Evelyne Binsack und dem Albin Schelbert viel, ebenso dem Berg-Dokumentarfilmer Frank Senn. Doch in der unberührten Natur hinterlassen Expeditionen Spuren. Seit dem Schuss eines Begleiters auf einen Eisbären macht Evelyne Binksack keine extremen Expeditionen mehr.
Abonnieren
Um diesen Podcast zu abonnieren, benötigen Sie eine Podcast-kompatible Software oder App. Wenn Ihre App in der obigen Liste nicht aufgeführt ist, können Sie einfach die Feed-URL in Ihre Podcast-App oder Software kopieren.
Teilen
Es ist das Erlebnis der Natur, welches viele Alpinistinnen und Alpinisten in die Berge zieht. Albin Schelbert habe 1960 noch von der «Gunst der frühen Geburt» profitiert und Berge angetroffen, wie es sie heute nicht mehr gebe, so Binsack. Der Mount Everest leidet unter den Massen, welche für viel Geld auf seinen Gipfel wollen. Aber auch das Wrak des Pilatus Porters von Schelberts Expedition wurde nie geborgen. Frank Senn titelte seine letzte Dokumentarfilmreihe «Wahnsinn am Everest», dieser Name sei erst während der Dreharbeiten entstanden. «Du würdest den Berg nicht mehr erkennen», sagt Senn zu Evelyne Binsack, welche 2001 als erste Schweizerin auf dem höchsten Berg der Welt stand. Für Binsack ist heute der Preis, welcher die Natur für ihre Abenteuer bezahlen musste, zu hoch. Sie hat beschlossen, keine extreme Expedition mehr zu unternehmen. Evelyne Binsack, Albin Schelbert und Frank Senn sind in der Sommerserie 25 Jahre Tagesgespräch zu Gast bei Karoline Arn.