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18.07.2026, 09:12 Uhr Die App sagt Gewitter, aber es bleibt trocken - wieso?

Gewitter sind schwer vorherzusagen und exakte Prognosen nahezu unmöglich. Damit hadern auch Wetter-Apps. Vielmehr lässt sich das Potential von Gewittern abschätzen. Für das eigene Fest bedeutet das: spontan bleiben und einen Plan B bereithalten.

Legende: Welche Orte trifft die Gewitterzelle? Bild: Willi Bachmann

Wer kennt den Frust von falschen Gewitterwarnungen in Wetter-Apps nicht? Doch exakte Gewitter-Prognosen sind eine Lotterie: Gewitter sind extrem lokal und kurzlebig. Das ist wie bei Popcorn in der Pfanne: Man weiss, es knallt gleich, aber man weiss nicht, welches Korn zuerst aufpoppt. Wetterapps basieren auf Modellen mit einer beschränkten Genauigkeit. Diese werden alle paar Stunden neu berechnet – entsprechend passt sich die Prognose an.
Genaue Gewitterprognosen mehrere Tage im Voraus ergeben keinen Sinn. Vielmehr lässt sich so abschätzen, ob Gewitter grundsätzlich möglich sind. Auch die Radar-Prognose bietet nur einen groben Anhaltspunkt für die nächsten Stunden.
Wer ein Fest plant, sollte nicht nur den App-Grafiken vertrauen, sondern den schriftlichen Bericht von Meteorologinnen und Meteorologen lesen. Am Tag selbst gilt: Radar im Auge behalten und einen Plan B bereit haben.



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