In der Weihnachtszeit begegnen wir diesen Tieren sehr oft: Rentiere. Kinderreporterin Lotta (12) besucht die grösste Rentierherde der Schweiz. Auf dem Mühlebachhof in Dachsen (ZH) leben 14 Rentiere. Die Tiere sind nicht nur super flauschig und zutraulich sondern auch wahre Überlebenskünstler.
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Bild 1 von 2. Kinderreporterin Lotta sagt: «Ich habe mir die Tiere grösser vorgestellt». Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 2 von 2. Salome ist die Besitzerin der Tiere. Sie umsorgt sie und bietet Wanderungen mit den Rentieren an. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
- Die Augenfarbe der Rentiere passt sich den Lichtverhältnissen der Jahreszeiten an. Das ist nützlich, weil es im Norden im Sommer immer hell und im Winter immer dunkel ist. Im Sommer sind die Augen goldgelb und im Winter sind die Augen dunkelblau. Dank der Anpassung können die Tiere das ganze Jahr über gleich gut sehen.
- Rentiere sind die einzige Hirschart, bei der Weibchen auch ein Geweih tragen. Das Geweih von Männchen kann bis zu 135 cm und das von Weibchen bis zu 50 cm hoch werden. Die Geweihe fallen jedes Jahr ab und wachsen neu. Speziell ist, dass das Geweih der Männchen im Herbst/Winter abfällt. Das der Weibchen fällt erst im Frühling ab. Rudolph ist daher sehr wahrscheinlich Rudolphine.
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Bild 1 von 4. Da ist wohl das Geweih im Weg. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 2 von 4. Kein Problem für die Weibchen, denn sie haben ein kleineres Geweih. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 3 von 4. Hier geht's besser – gut, dass es auch andere Futterbehälter gibt. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 4 von 4. Achtung Geweih! Reporterin Luana muss dem Geweih ausweichen. Ob die Tiere wissen, wie gross ihr Geweih ist? Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
- Rentiere sind Pflanzenfresser. Im Sommer fressen sie Gräser, Kräuter und Blätter. Im Winter ernähren sie sich hauptsächlich von Rentierflechten, Moos und Pilze.
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Bild 1 von 5. Es gibt Essen! Die Tiere riechen ihre Nahrung schon von weitem. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 2 von 5. Hmm so lecker! Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 3 von 5. Schmeckt gut – oder? Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 4 von 5. So sieht Rentierflechte aus. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 5 von 5. Ein wahres Festmahl: Da kommt die Truppe zusammen. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
- Rentiere können bis zu 80 Kilometer pro Stunde schnell rennen. Zum Vergleich: Usain Bolt hält den menschlichen Weltrekord im Rennen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 44,72 km/h. Der schnellste Mensch ist also halb so schnell wie ein Rentier!
- Ihr dickes Fell hat Luftpolster. Das isoliert sie vor Kälte und macht, dass sie im Wasser Auftrieb haben. So können sie gut schwimmen.
- Rentiere machen Klickgeräusche beim Gehen. Du kannst dir das Klicken wie das Knöchelknacken bei Menschen vorstellen. Das hilft ihnen zu hören, wo das sich ihre Artgenossen befinden, wenn sie diese etwa bei Dunkelheit nicht gut sehen können.
- Sie haben spreizbare Hufe mit einer Spannhaut. Diese können sich im Schnee oder auf dem Eis ausweiten – das sorgt für guten Halt.
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Bild 1 von 3. Keine Angst, diesem Rentier geht's prima. Das Weibchen hat eines der Geweihe bereits abgeworfen. Das geschieht jedes Jahr. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 2 von 3. So kann das Geweih eines Männchens aussehen. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 3 von 3. Das ist ein junges Rentier. Ungewöhnlicherweise hat es noch kein Geweih. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 1 von 2. Rentiere brauchen viel Platz. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
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Bild 2 von 2. Das ist der Unterstand der Rentiere. Hier können sie unterstehen wenn es regnet. Bildquelle: SRF Kids / Fabienne Troxler.
Quellen: WWF, Zoo Basel, DocCheck, Tierwelt
Was findet Besitzerin Salome so toll an den Rentieren? Erfahre es hier:
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