Beatboxing kommt ursprünglich aus der Hip-Hop-Kultur und ist heute auf der ganzen Welt verbreitet.
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Bild 1 von 2. Beatboxer Miguel Camero zeigt Kinderreporterin Aline und SRF Kids Moderatorin Luana einige Sounds vor. Bildquelle: SRF Kids / Sara Siccoli.
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Bild 2 von 2. Sie beide kommen nicht aus dem Staunen heraus: Wie schafft er es nur, das mit seinem Mund zu machen?! Bildquelle: SRF Kids / Sara Siccoli.
Beatboxing in der Schweiz
Auch in der Schweiz ist Beatboxing sehr beliebt. Es gibt einige bekannte Musiker:innen aus der Schweiz, welche in ihrer Show Beatboxen, wie zum Beispiel die Rapperin Steff la Cheffe oder der Rapper Knackeboul.
Beatboxen ist für mich wie Atmen. Ich würde sagen, ich kann es sogar besser als Sprechen.
Es gibt aber auch Workshops, Auftritte und Wettbewerbe, bei denen sich die Beatboxer:innen messen können. Viele schätzen Beatboxing, weil man sofort loslegen und schnell besser werden kann.
Mit dieser Übung kannst auch du beatboxen
Miguel zeigt dir im Video eine Übung, mit der du auch Beatboxen lernen kannst. Sie heisst «Böse Katze»:
Die wichtigsten Beatbox-Sounds
- Bassdrum: Das ist der tiefe Sound wie bei einer Trommel im Schlagzeug.
- Hi-Hat: Das ist ein kurzes, schnelles Zisch-Geräusch.
- Snare: Das ist ein lauter, knackiger Klatsch- oder Tsch-Sound.
- Basslinie: Das sind tiefe, brummende Töne, die wie ein Bassinstrument klingen.
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Bild 1 von 2. Zuerst war Aline etwas verwirrt: Wie soll ich das alles mit meinem Mund machen? Bildquelle: SRF Kids / Sara Siccoli.
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Bild 2 von 2. Und ganz schnell wurde sie zu einem richtigen Profi! Bildquelle: SRF Kids / Sara Siccoli.
Höre hier rein und finde heraus, wie das alles klingt:
Dein Mund wird zur Band
Eine Loopstation ist ein Gerät, das Geräusche aufnimmt und sie immer wieder abspielt. So kannst du mehrere Sounds übereinanderlegen.
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Bild 1 von 4. So sieht eine Loopstation aus. Bildquelle: SRF Kids / Sara Siccoli.
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Bild 2 von 4. Miguel zeigt Aline und Luana wie sie funktioniert. Bildquelle: SRF Kids / Sara Siccoli.
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Bild 3 von 4. Gemeinsam erstellen sie einen coolen Beat! (Übrigens, siehst du die flauschige Katze? Sie ist also überhaupt keine «böse Katze»!). Bildquelle: SRF Kids / Sara Siccoli.
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Bild 4 von 4. Zum fertigen Beat mitgrooven! Bildquelle: Ein Mann t und ein Kind sind auf einem Sofa und fühlen die Musik.
Am Ende klingt es, als würde eine ganze Band spielen, obwohl nur eine Person Musik macht. Beim Ausprobieren haben wir gemerkt: Das ist gar nicht so einfach, aber richtig cool! Wie das klingt, hörst du in der SRF Kids Reporter:in-Folge!
Beatboxing als Therapie
Beatboxing kann mehr bewirken als nur Musik zu machen. Miguel weiss das sehr gut, denn er hat selbst ADHS und arbeitet auch als ADHS-Coach. Er beatboxt oft und überall. Das macht nicht nur Spass, sondern beruhigt ihn auch.
Ich bin süchtig nach Rhythmus.
Für Miguel ist Beatboxing wie ein Ventil. Das bedeutet, dass er dabei seine Energie rauslassen kann. Wenn er unruhig ist, hilft ihm das Beatboxen, sich wieder ruhiger zu fühlen.
Kannst du auch Beatboxen? Oder hast du Lust, das mal auszuprobieren? Erzähle uns im «Treff» davon!
Dein Abenteuer bei «SRF Kids Reporter:in»
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