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Tipps zur Ablenkung Bedrückende News: So kommst du wieder auf positive Gedanken

Die Brandkatastrophe in Crans-Montana (VS) geht uns allen sehr nahe. Beschäftigt dich diese Situation auch? Hier ein paar Tipps, wie du dich von den vielen traurigen Nachrichten ablenken kannst.

Kind mit Fragezeichen
Legende: Täglich haben wir mit schwierigen Nachrichten zu tun. Das kann Angst machen. Depositphotos/alphaspirit

Es sollte eine schöne Feier zum Jahreswechsel werden. Doch für viele junge Menschen, die in Crans-Montana im Kanton Wallis feierten, endete die Silvesternacht 2025 in einer Katastrophe. Ein Grossbrand in einer Bar forderte über 40 Todesopfer.

Kinder im «Treff» schreiben uns, dass sie diese Katastrophe sehr beschäftigt.

Kind sitzend
Legende: Was machen Nachrichten mit dir? Viele Menschen sind verunsichert. Depositphotos/Milkos

Hast du auch solche Gedanken? Dann bist du nicht allein. Es ist normal und verständlich, dass du dir Gedanken machst. Vielen Kindern und auch Erwachsenen geht es genau so. Hier ein paar Tipps, wie du dich ablenken kannst:

  • Wende dich an eine vertraute Person (Eltern, Lehrpersonen, Schulsozialarbeit, Freundinnen und Freunde, Götti/Gotti...). Meistens hilft es, die Gedanken in Worte zu fassen, damit man sie loswerden kann. Wenn du keine vertraute Person hast oder mit niemandem direkt im Umfeld darüber sprechen möchtest, dann wende dich an die Pro Juventute via Whatsapp, Mail oder Gratis-Telefon! Über das kostenlose Sorgentelefon 147 ist Tag und Nacht jemand für dich da.

Tipps, wenn du die Angst im Körper spürst

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  • Atmen: Atme einmal tief ein und dreimal so lange wieder aus. Das beruhigt deinen Puls.
  • Singen: Sing ein paar Zeilen deines Lieblingslieds laut heraus. In dem Moment kann dein Gehirn keine Angst verspüren.
  • Trinken: Gegen Angstattacken hilft auch ein kaltes Glas Wasser. Der Körper wird so von der Angstreaktion abgelenkt.

  • Geh raus. Hobbies nachgehen, einen Spaziergang machen, etwas Feines kochen – mach etwas, das dir gut tut. Den Menschen und Angehörigen in Crans-Montana nützt es nichts, wenn du dich traurig zuhause verkriechst (aber natürlich darfst du das, wenn es sich für dich grad richtig anfühlt). Es ist völlig ok und gut für dich, wenn du Dinge machst, die dir Spass machen.
  • Stell das Handy aus. Solltest du Social Media haben, dann mach eine Pause. Du wirst auf diesen Plattformen regelrecht überflutet von negativen Nachrichten. Gönn dir etwas Abstand. Aber für einen Besuch im «Treff» kannst du natürlich immer gerne das Handy zücken 😉
Handy mit «Treff»-Website sichtbar
Legende: Im «Treff» kannst du dich mit anderen Kindern austauschen. Vielleicht hilft das gegen die schwierigen Gedanken? SRF
  • Lies ein Buch. Tauche in eine Geschichte ein, die dir gut gefällt. Lesen lenkt ab und tut der Fantasie gut 😍
  • Denke an dein schönes Umfeld. Denke an die schönen Dinge, die dich umgeben. Freunde, Familie, schöne Erlebnisse. Das darfst und sollst du!
Kind liest unter der Decke
Legende: Einkuscheln und etwas lesen – das kann dir Ablenkung verschaffen. Shutterstock

Denk daran: Du bist nicht alleine in dieser Situation! Ganz viele Kinder – und auch Erwachsene! – beschäftigt diese Katastrophe.

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