Seit einigen Wochen steht fest: Die Suche nach dem nächsten James Bond hat begonnen. Casting-Chefin ist Nina Gold. Sie hat schon für Serien wie «Games of Thrones» oder «The Crown» die richtigen Gesichter gesucht und war auch bei mehreren «Star Wars»- und «Jurassic World»-Filmen dabei.
Wer nun der neue Superagent nach Daniel Craig wird, da brodelt die Gerüchteküche. Namen, die immer wieder auftauchen, sind Ex-Superman Henry Cavill, Dua-Lipa-Ehemann Callum Turner, «Frankenstein»-Darsteller Jacob Elordi, Actionheld Aaron Taylor-Johnson oder «Vikings»-Star Leo Suter. Aber wer würde sich ausser den üblichen Verdächtigen eignen? Hier ein paar Gedankenspiele:
Der singende 007: Harry Styles
Harry Styles wäre eine fantastische Lösung. Er ist Brite. Mit 32 Jahren könnte er die Rolle die nächsten zwei Jahrzehnte spielen. In Filmen wie «Dunkirk» oder «Don't Worry Darling» hat er gezeigt: Schauspielern kann er. Er würde mit seiner Fangemeinde ein junges Publikum für die über 60 Jahre alte 007-Filmreihe mitbringen. Ein grosser Vorteil bei Harry Styles: Er könnte auch gleich den neuen Bond-Song aufnehmen. Ein Hit wäre garantiert. Und es würde neue Perspektiven für die Zukunft bringen. Warum nicht «James Bond – Das Musical»? Untertitel: «The Singing Secret Agent».
James Bond als Kollegin von den X-Men: Mystique
Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob 007 nicht eine Frau oder eine Person of Color sein könnte. Um diese Diskussion zu beenden, sollte der Superspion ins Superhelden-Genre wechseln. Hollywood-Star Jennifer Lawrence in ihrer Rolle als Mutantin Mystique könnte beim britischen Secret Service anheuern. Wer die «X-Men»-Filme kennt, weiss: Mystique ist eine Gestaltenwandlerin. Geschlecht, Hautfarbe, Alter – völlig egal, alles ist für sie möglich. Eine praktische Fähigkeit für einen Geheimagenten. Mehr Fluidität geht nicht. Dank modernster Tricktechnik könnte man auch Bond-Nostalgiker glücklich machen. Jennifer Lawrence alias Mystique könnte in einem Film die Gestalt aller sieben bisherigen 007-Darsteller annehmen.
Comeback mit KI: Sean Connery
Für viele ist der erste Bond-Darsteller auch der beste gewesen. Sean Connery spielte 1962 im ersten James-Bond-Film «Dr. No» den Geheimagenten und startete den Hype um den Wodka-Martini-schlürfenden Spion. Insgesamt sieben Mal schlüpfte der Schotte in die Rolle. Dank künstlicher Intelligenz könnte man Sean Connery wiederbeleben. Zurzeit ist Nostalgie voll im Trend. Was liegt näher, als den Ur-Bond wieder auf die Leinwand zu holen? In wunderbaren Retro-Abenteuern, die natürlich in den 1960ern spielen. Denn ein alter Chauvi wie die Doppelnull gehört einfach in ein chauvinistisches Jahrzehnt. Wie heisst einer von Sean Connerys Bond-Filmen? «You Only Live Twice». Man lebt nur zweimal – das passende Motto für diese Idee.
Mehr Swissness bei 007: Marco Odermatt
Warum nicht Marco Odermatt als James Bond? Bond-Erfinder Ian Fleming hat seiner Figur sowieso, neben dem schottischen Vater, eine Schweizer Bergsteigerin als Mutter auf den Leib geschrieben. Und die schottischen Wurzeln machen nicht viel Sinn ... James Bond fährt super Ski. Aber kennt irgendjemand einen Schotten, der das kann? Da im Hochland gibt’s keinen Marco Odermatt, aber das ist das Niveau, auf dem 007 unterwegs ist. Und unser Ski-Ass hat in schon so vielen Werbespots mitgespielt, da kriegt er das mit Schauspielerei auch hin.