- Nachdem bereits einige Künstler ihre Teilnahme abgesagt hatten, hat US-Präsident Trump nun die gesamte Konzertreihe zum 250. Jubiläum der USA gestrichen.
- Stattdessen kündigte er «die grösste Live-Kundgebung aller Zeiten» am Vorabend der 250-Jahr-Feierlichkeiten an.
- «Wir wollen keine talentlosen Sänger, die euch mit ihren hohen Gagen in den Schlaf wiegen», schrieb Trump auf Truth Social.
Schon vorher hatte Trump gegen die Musiker gewettert. Er wolle lieber «die Nummer-Eins-Attraktion auf der ganzen Welt» mit einer grossen Rede auf die Bühne bringen: sich selbst.
Vor der jetzigen Streichung der Konzertreihe hatten mehrere Künstler ihre Teilnahme an den Musik-Veranstaltungen abgesagt, darunter The Commodores, Poison-Frontmann Bret Michaels und Fabrice Morvan von Milli Vanilli. Viele begründeten ihren Rückzug damit, dass die Veranstaltungen politischer seien als ursprünglich dargestellt.
Ganz ohne Musik gehen die Feierlichkeiten dann doch nicht zu: Weiterhin zu hören sein werden, gemäss den Worten des US-Präsidenten, etwa der Country-Sänger Lee Greenwood, der Tenor Christopher Macchio sowie die Bands der US-Marine und Armee.