Wer dieser Tage in den Himmel blickte, konnte ein eindrückliches Schauspiel beobachten: Glatte, linsenförmige Wolken schwebten scheinbar regungslos über den Bergen.
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Bild 1 von 20. Sils Maria/GR. Bildquelle: Esther Frei.
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Bild 2 von 20. Thyon/VS. Bildquelle: Ernst Buff.
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Bild 3 von 20. Gandegghütte, Zermatt/VS . Breithorn, Zermatt . Bildquelle: André Pfäffli.
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Bild 4 von 20. Jona/SG . Bildquelle: Gilbert Zellweger.
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Bild 5 von 20. Aminona/VS . Bildquelle: Julia Doriot.
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Bild 6 von 20. Zermatt/VS. Bildquelle: Fabian Gruber.
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Bild 7 von 20. Zermatt Hörnlihütte/VS. Bildquelle: Sandra Lehner.
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Bild 8 von 20. Goppisberg/VS. Bildquelle: Alexander Melliger.
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Bild 9 von 20. Fiesch/VS. Hier in Kombination mit einem Zirkumhorizontalbogen. Bildquelle: Ivana Nesic.
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Bild 10 von 20. Amlikon/TG . Bildquelle: Anita Heeb.
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Bild 11 von 20. Grimselpass. Bildquelle: Martin Bieri.
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Bild 12 von 20. Gebenstorf/AG. Bildquelle: Larissa Zimmermann.
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Bild 13 von 20. Grimselpass. Bildquelle: Eveline Ott.
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Bild 14 von 20. Mattmark/VS. Bildquelle: Rosine Breuer.
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Bild 15 von 20. Bettmeralp/VS. Bildquelle: Adelheid Blum.
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Bild 16 von 20. Grimselpass. Bildquelle: René Jäger.
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Bild 17 von 20. Zermatt/VS. Bildquelle: Felix Pfister.
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Bild 18 von 20. Frick/AG. Bildquelle: Marco Saredi.
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Bild 19 von 20. Gornergrat/VS. Bildquelle: Raphael und Patrizia Bühlmann.
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Bild 20 von 20. Riederfurka/VS. Bildquelle: Adelheid Blum.
Wegen ihrer Form werden diese pittoresken Wolken auch Föhnfische oder Linsenwolken genannt. Manchmal erinnern sie gar an UFOs. Sie sind typisch für Föhnlagen. Meteorologinnen und Meteorologen sprechen von «Altocumulus lenticularis»-Wolken.
Wenn Berge die Luft ins Schwingen bringen
Linsenwolken entstehen, wenn starke Winde ein Gebirge überströmen. Dabei gerät die Luft auf der Leeseite in eine wellenartige Bewegung, ähnlich wie Wasser hinter einem Hindernis in einem Fluss.
Steigt die Luft innerhalb einer solchen Welle auf, kühlt sie ab und es bildet sich eine Wolke. Sinkt sie wieder ab, löst sich die Wolke auf. So entstehen die charakteristischen linsenförmigen Gebilde.
Wolken in mehreren Etagen
Manche Linsenwolken wirken wie übereinander gestapelte Teller. Das liegt daran, dass sich in verschiedenen Höhen mehrere feuchte Luftschichten befinden können. Geraten diese Schichten in dieselbe Wellenbewegung, bilden sich die Wolken genau übereinander.
Die Wolke steht still, die Luft nicht
Das Erstaunlichste an Linsenwolken: Sie scheinen oft über längere Zeit am gleichen Ort zu verharren. Tatsächlich strömt die Luft aber mit hoher Geschwindigkeit durch die Wolke hindurch. Auf der windzugewandten Seite kondensiert laufend Wasserdampf neu, auf der anderen Seite verdunstet die Wolke wieder. Die Wolke bleibt dadurch scheinbar stehen, obwohl die Luft ständig in Bewegung ist.