Wer dieser Tage in den Himmel blickte, konnte ein eindrückliches Schauspiel beobachten: Glatte, linsenförmige Wolken schwebten scheinbar regungslos über den Bergen.
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Bild 1 von 13. Goppisberg/VS. Bildquelle: Alexander Melliger.
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Bild 2 von 13. Fiesch/VS. Hier in Kombination mit einem Zirkumhorizontalbogen. Bildquelle: Ivana Nesic.
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Bild 3 von 13. Amlikon/TG . Bildquelle: Anita Heeb.
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Bild 4 von 13. Grimselpass. Bildquelle: Martin Bieri.
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Bild 5 von 13. Gebenstorf/AG. Bildquelle: Larissa Zimmermann.
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Bild 6 von 13. Grimselpass. Bildquelle: Eveline Ott.
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Bild 7 von 13. Mattmark/VS. Bildquelle: Rosine Breuer.
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Bild 8 von 13. Bettmeralp/VS. Bildquelle: Adelheid Blum.
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Bild 9 von 13. Grimselpass. Bildquelle: René Jäger.
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Bild 10 von 13. Zermatt/VS. Bildquelle: Felix Pfister.
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Bild 11 von 13. Frick/AG. Bildquelle: Marco Saredi.
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Bild 12 von 13. Gornergrat/VS. Bildquelle: Raphael und Patrizia Bühlmann.
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Bild 13 von 13. Riederfurka/VS. Bildquelle: Adelheid Blum.
Wegen ihrer Form werden diese pittoresken Wolken auch Föhnfische oder Linsenwolken genannt. Manchmal erinnern sie gar an UFOs. Sie sind typisch für Föhnlagen generell, in diesem Fall herrscht eine Nordföhnlage. Meteorologinnen und Meteorologen sprechen von «Altocumulus lenticularis»-Wolken.
Wenn Berge die Luft ins Schwingen bringen
Linsenwolken entstehen, wenn starke Winde ein Gebirge überströmen. Dabei gerät die Luft auf der Leeseite in eine wellenartige Bewegung, ähnlich wie Wasser hinter einem Hindernis in einem Fluss.
Steigt die Luft innerhalb einer solchen Welle auf, kühlt sie ab und es bildet sich eine Wolke. Sinkt sie wieder ab, löst sich die Wolke auf. So entstehen die charakteristischen linsenförmigen Gebilde.
Die Wolke steht still, die Luft nicht
Das Erstaunlichste an Linsenwolken: Sie scheinen oft über längere Zeit am gleichen Ort zu verharren. Tatsächlich strömt die Luft aber mit hoher Geschwindigkeit durch die Wolke hindurch. Auf der windzugewandten Seite kondensiert laufend Wasserdampf neu, auf der anderen Seite verdunstet die Wolke wieder. Die Wolke bleibt dadurch scheinbar stehen, obwohl die Luft ständig in Bewegung ist.