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Warme Nächte Wo schwitzt man in der Nacht am meisten?

Anders als am Tag schwitzt man nachts in leicht erhöhten Lagen mehr.

Besonders eindrücklich zeigt sich das anhand der Temperaturen der kommenden Tage in Bern (553 m ü. M.) und auf dem Bantiger (942 m ü. M.)

Kaltluftsee bringt Abkühlung

In der Nacht kühlt sich die Erdoberfläche ab und über dem Boden bildet sich eine kalte Luftschicht. Die kalte Luft ist schwerer als warme und fliesst deshalb hangabwärts in tiefere Lagen. In Muldenlagen sammelt sich die kalte Luft zu einem Kaltluftsee. In leicht erhöhten Lagen, knapp über dem Kaltluftsee, wird in der Nacht mehr geschwitzt.

Das Wetter bestimmt mit

Hohe Luftfeuchtigkeit sowie Wolken dämpfen die nächtliche Abkühlung. Auch lokale Wetterphänomene wie Föhn können zu ausgesprochen warmen Nächten führen.

An Seen und in Städten wird mehr geschwitzt

Grosse Seen und Städte dienen als Wärmespeicher. In der Nacht geben sie einen Teil der gespeicherten Wärme an die Umgebung ab und sorgen für höhere Temperaturen.

Hohe Alpentäler anstatt Klimaanlage

In windstillen, klaren Nächten kühlen hohe Alpentäler besonders gut ab. Zum Beispiel im Oberengadin, im Goms und im Urserental sinkt die Temperatur auch auf dem Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle nachts auf rund 8 Grad.

Meteo, 19:55, 17.06.26

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