Ein Tief kommt näher und bringt einen Wetterwechsel mit Regengüssen und Gewittern. In der Nacht auf Mittwoch bringt eine Kaltfront verbreiteter Regenschauer - besonders am Alpennordhang. Der Regen ist bei vielen äusserst willkommen, doch es gibt zwei Haken.
Zum einen treten die Regengüsse und Gewitter nur regional und nicht flächig auf. Zum anderen bringen die teils kräftigen Gewitter lokal vielleicht zu viel des willkommenen Regens, weil die trockenen Böden Wasser nur langsam aufnehmen. Am meisten Regen fällt am Alpennordhang, am wenigsten gibt es im westlichen Mittelland und im Süden. Dort bleibt es lokal ganz trocken.
Die Kaltfront legt sich in der Nacht auf Mittwoch an die Alpen. Vom Berner Oberland über die Zentralschweizer Alpen bis nach Nordbünden und in den Alpstein kommen von Montag- bis Mittwochabend 30 bis 60 mm Regen zusammen. Lokal kann es durch kräftige Gewitter auch mehr sein. In den angrenzenden Gebieten fallen 15 bis 30 mm Regen.
Im Flachland der Deutschschweiz gibt es weniger Regen. Da darf man mit 5 bis 15 mm Regen rechnen. Es gibt jedoch auch hier grosse regionale Unterschiede. Unter einem kräftigen Gewitter kann deutlich mehr Regen zusammenkommen.
Ein Tropfen auf den trockenen Boden
Die Trockenheit lindert dieser Regen aber kaum: Nehmen wir als Beispiel 10 mm Regen, die im Flachland realistisch sind. Für die trockenen Böden ist das nur eine volle Spritzkanne auf einen Quadratmeter Boden. Hinzu kommt, dass der Grossteil des Regens in kurzer Zeit fällt und nicht gänzlich vom Boden aufgenommen werden kann.
Nach dieser wechselhaften Wetterphase ist dann bis auf Weiteres kaum weiterer Regen in Sicht.