Es war ein gutes Geschäftsjahr: Bei den Erlebnisreisen hat die Matterhorn Gotthard Bahn ertragsmässig um 3 % und im Regionalverkehr um 6 % zugelegt.
Dieser Erfolg sei nach wie vor zu einem grossen Teil auf die Auswirkungen des Neat-Tunnels am Lötschberg zurückzuführen, sagt Geschäftsführer Fernando Lehner. Und der Erfolg schaffe ein Luxusproblem: Die MG-Bahn habe schlicht zu wenig Platz, um allen Gästen eine komfortable Reise zu bieten.
Darum will die Bahn ab dem Fahrplanwechsel 2014/15 auf der Strecke Zermatt – Brig – Fiesch den Halbstunden-Takt einführen. Dafür braucht die Bahn mehr Zugskompositionen und vereinzelt auch Investitionen bei den Bahnhöfen.
Über 100 Millionen Franken will die Holding in den kommenden Jahren in neue Züge investieren.