Zum Inhalt springen

Header

Video
Erholung im Tourismus
Aus Tagesschau vom 30.05.2017.
abspielen
Inhalt

Tourismus schöpft Hoffnung Lieber in Schweizer Städte als in die Berge

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach schwierigen Jahren kann sich der Schweizer Tourismus wieder auf steigende Übernachtungszahlen freuen.
  • Der diesjährige Sommer dürfte gemäss ETH-Prognose gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 1,7 Prozent bei den Logiernächten bringen.
  • Grosse Gewinner sind die Städte – allen voran Luzern, Genf und Zürich.

Starker Franken und Visa-Probleme mit China: Das vergangene Jahr wollen Schweizer Touristiker so schnell als möglich vergessen. Dabei hilft ihnen die Prognose für die Sommersaison 2017. «Wir scheinen den Tiefpunkt hinter uns zu haben», sagt Jan-Egbert Sturm, Direktor der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich.

Die Übernachtungszahlen in den Bergen dürften sich nach den Rückschlägen der vergangenen Jahre also wieder erholen. Als «grosse Gewinner» des diesjährigen Sommers bezeichnete Sturm jedoch die Städte.

Chinesen und Inder treiben Nachfrage an

Verantwortlich für die positiven Aussichten sind in erster Linie die ausländischen Gäste, insbesondere jene aus China, Indien und Japan. Aber auch die Deutschen reisen wieder vermehrt in die Schweiz. Der Anteil der inländischen Gäste dürfte diesen Sommer dagegen stabil bleiben.

Kaum Preiserhöhungen möglich

Unter Druck bleibt die Tourismus-Branche trotz guter Sommer-Aussichten: Gemäss ETH-Studie sind die Gäste weiter preissensitiv, womit die Margen von Bahnen und Hotels tief bleiben. So dürfte kaum eine Bergbahn Preiserhöhungen wagen, um die neuen Gäste nicht gleich wieder zu vergraulen.

Airbnb als grosse Unbekannte

Dazu kommt eine neue, grosse Unbekannte: Es ist gut möglich, dass ein grosser Teil des Wachstums an Airbnb-Anbieter geht und die Hotels und Ferienwohnungs-Anbieter das Nachsehen haben. Dafür gibt es laut Sturm aber nur Hinweise.

Über die Onlineplattform werden mittlerweile bereits 10 Prozent der Schweizer Ferienbetten angeboten. Allerdings gibt es keine Zahlen darüber, wie viele dieser Betten tatsächlich gebucht werden.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Die Menschen werden sich bald wieder anders besinnen. Erhohlung findet mann in der Natur, nur sollte diese noch nicht versaut sein. Städtereisen sind toll, aber bringen keine Erhohlung, sonder mehr Uebersättigung der Sinne. Endspannung nachher wäre schön, aber dafür fehlt vielen das Geld und die Zeit. Trotzdem allen schöne Ferien wo sie auch hingehen mögen.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Es kommen nicht alle zur Erholung in die Schweiz. Gerade Asiaten kommen gerne zum Shoppen. Gucken sie sich mal in Luzern um.
  • Kommentar von A. Zuckermann  (azu)
    Aha, die "ach-so-bösen-linken" Städte sind`s am richten… wohl bekommst dem Land, wie so oft!