Zur Demonstration aufgerufen haben verschiedene Frauenorganisationen. Die rund 250 Frauen und Männer prangerten das Patriarchat und die nach wie vor bestehende Benachteiligung der Frauen an.
Eine der Hauptforderungen der Demonstrantinnen war: Mehr Freiräume für die Frauen. Entgegen dem Zeitgeist brauche es solche selbstbestimmten Räume, hiess es. Wenn Mädchen- und Frauenförderungen gestrichen würden und normative Zwänge kreative Lebens- und Liebesentwürfe erschwerten, brauche es andere Orte und andere Denkweisen.
Raum für Perspektiven
Gefordert wurden Frauenräume, aus denen der sexistische Alltag ausgeschlossen bleibe, wo Frauen ungestört diskutieren und selbstbestimmte Perspektiven entwerfen könnten. Seit den 1960er Jahren seien viele solcher Frauenräume verschwunden oder wie etwa die Frauenhäuser, das Fraueninformationszentrum oder das Meitlihuus institutionalisiert worden.
Die friedliche Demonstration führte zu einigen Verkehrsbehinderungen in der
Innenstadt.